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Open Source ist TeamworkAktiv in der CommunityQuelloffene Software lebt von der Community. Ohne den ständigen Dialog und die gemeinsame Arbeit unzähliger Entwickler wäre Open-Source-Software heute nicht das, was sie ist: Zuverlässig, transparent und ungemein vielfältig. Nicht zuletzt große Unternehmen wie Sun Microsystems treiben die Entwicklung neuer Technologien und besserer Programme entscheidend voran. Quelloffene Software erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Im Schatten des Open-Source-Stars Linux entwickeln zahllose Programmierer ständig neue Software und zukunftsweisende Technologien, die immer wieder das Zeug dazu haben, die IT-Welt zu revolutionieren. Hobby- und Profi-Entwickler arbeiten gleichberechtigt an diesen Projekten meist ohne zentrale Organisation, strenge Hierarchien oder kommerzielles Interesse. Der zunächst unklare Begriff der Open-Source-Community bezeichnet keine anarchische Ansammlung von Computerfreaks, sondern eine treibende Kraft auf dem Weg zu besseren Technologien - mit Erfolg: Laut dem aktuellen FLOSS (Free/Libre Open Source Software)-Report von Berlecon Research nutzen mittlerweile fast 44 Prozent aller Unternehmen und Organisationen in Deutschland quelloffene Software. Das grundlegende Merkmal von Open Source Software ist, dass der Quellcode eines Programms frei zugänglich und vor allem auch veränderbar ist. Um diese Form haben sich zahlreiche Lizenzmodelle und Begriffe entwickelt, die sich besonders mit Fragen der Nutzungsüberlassung befassen. Alles begann im Jahr 1969: Damals entwickelten die AT&T-Labors in den USA das erste Unix-Betriebssystem, das im Gegensatz zu den bis dato üblichen Geschäftsmodellen der noch jungen Computerindustrie nicht an die Hardware eines spezifischen Herstellers gebunden war. Neu war auch, dass nur kommerzielle Anwender hohe Lizenzgebühren bezahlen mussten. Hochschulen durften das Ur-Unix gegen ein mehr oder weniger symbolisches Entgelt benutzen. Unix wurde so schnell zur Grundlage der akademischen und der industriellen Forschung und Entwicklung. Damals war es unter der noch kleinen Gemeinde der Software-Entwickler üblich, den Quellcode anderen Kollegen zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse dieser frühen Form kollaborativer Arbeit haben unseren Alltag nachhaltig verändert. So wäre zum Beispiel das Internet ohne diese Pionierleistung nicht denkbar. Mit der Entwicklung früher Internet-Technologien wie etwa dem Usenet Ende der siebziger Jahre rückte die Unix-Community noch enger zusammen. Nun war es möglich, Code einer größeren Gemeinschaft anzubieten und ohne räumliche Grenzen in engen Dialog zu treten. Das änderte sich vorübergehend zu Beginn der achtziger Jahre: Unix kommerzialisierte sich, Closed-Source-Programme wurden der Standard. Die Reaktion der vormals offenen Unix-Community folgte schon bald. 1984 startete Richard Stallman, Software-Entwickler am Massachusetts Institut of Technologie (MIT) ein Projekt, das wieder zu einem freien Unix führen sollte und schließlich entscheidend zur Entwicklung von Linux beigetragen hat. Der Name des "neuen" Unix war - entsprechend den damaligen Gepflogenheiten der Community - ein rekursives Wortspiel: Gnu's not Unix (GNU). Im Gnu-Projekt bündelt die Community alle Arbeiten am Betriebssystem, ohne das Linux nicht denkbar wäre, sowie an den zahlreichen Applikationen wie etwa das Grafikprogramm Gimp (Gnu Image Manipulator Program). Stallman definierte dazu ein Lizenzmodell, das noch immer zu den verbreitetsten Open-Source-Lizenzen zählt. Darüber hinaus gründete er die Free Software Foundation. Frei in diesem Sinne steht und das wird oft missverstanden nicht für gratis! Es bedeutet zu allererst frei zugänglich. Die Gnu-Lizenz verbietet nicht, für Software Geld zu verlangen. Stallman selbst nennt das Recht, Software gegen ein Entgelt zu vertreiben, eine Freiheit. "Sie haben die Freiheit, Kopien eines Programms zu vertreiben, entweder gratis oder gegen Gebühr", schreibt der Free-Software-Guru auf der Gnu-Website. Auch musste er selbst seine Software auf eine Art an Interessierte weitergeben, die ihm ein Auskommen garantierte - Stallman hatte für die Entwicklung seiner Unix-Vision den wohldotierten Job am MIT gekündigt, um wirklich unabhängig zu sein. Was die Entwicklergemeinde seitdem erreicht hat, ist beeindruckend: Linux, der Web-Server Apache, die grafische Benutzeroberfläche Gnome (sprich: Dschi-Nom) oder die Bürosoftware-Suite OpenOffice.org gehören wohl zu den populärsten Vertretern. Linux zum Beispiel hat laut Luis Praxmarer, Vorstand des Marktfroschungsunternehmens Meta Group, einen Anteil von 15 bis 20 Prozent bei neuen Server-Betriebssystem-Installationen. Noch drastischer sind die Marktanteile von Apache: Laut dem Branchendienst Netcraft arbeiten 63,5 Prozent aller Webserver mit der Open-Source-Software. Um solche gigantischen Projekte nicht nur auf den Weg zu bringen, sondern auch am Leben zu erhalten, bedarf es enormer Ressourcen sowohl in personeller als auch finanzieller Hinsicht. Betrachtet man die etablieren Projekte der Open-Source-Community, findet man dort einen Reifegrad, der den Vergleich zu kommerzieller Closed-Source-Software nicht zu scheuen braucht. Eine anarchische Gemeinde aus Hobby-Programmierern hätte diese Leistungen ohne das Know-How und den materiellen Einsatz seitens renommierter IT-Hersteller nicht vollbringen können. Das verlangt von involvierten Unternehmen allerdings eine gehörige Portion an Fingerspitzengefühl. Open-Source-Communities sind selbst organisierend, die meisten Mitglieder tragen in ihrer Freizeit dazu bei. Ist das Open-Source-Engagement eines Herstellers nicht glaubwürdig oder nimmt er zu viel Einfluss auf die Gemeinschaft, wenden sich die Entwickler schnell anderen Projekten zu. Ein Beispiel für ein erfolgreiches, industriegefördertes Open-Source-Projekt ist Gnome: Gnome hat das Ziel, eine konsistente grafische Oberfläche für Unix-artige Systeme zu erarbeiten. Dazu gehören nicht nur bunte Bildchen auf dem Desktop, sondern zahllose Bibliotheken, Programmierschnittstellen und Dienste. Fast 300 registrierte Mitglieder zählt die Gnome-Foundation inzwischen, im Advisory Board sitzen namhafte Unternehmen wie Sun Microsystems. Diese Unternehmen treten überwiegend als Sponsoren auf und haben oft durch langjähriges Open-Source-Engagement bewiesen, dass sie die Community und deren Ziele ernst nehmen. Nicht selten erstreckt sich die Aktivität auch auf direkte Mitarbeit an dem Projekt. Sun zum Beispiel bringt eigenes Entwickler-Know-How bei Gnome in Fragen wie Usability oder Printing ein. Ein anderes Beispiel für Industrie-Engagement ist die Software-Suite OpenOffice.org. Eine funktionale und integrierte Büro-Software für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation u.a. ist am PC unverzichtbar. Auch dieses wäre ohne das Engagement der Industrie in der Community kaum möglich geworden. Im Fall von OpenOffice.org kam sogar der Startschuss aus der kommerziellen Ecke: Sun Microsystems gab im Jahr 2000 den Code seiner Office-Suite StarOffice frei und initiierte damit das OpenOffice.org-Projekt. Zusätzlich stehen viele der Entwickler der OpenOffice.org-Community auf der Gehaltsliste von Sun. Die Folgen sind weit reichend: Erst die Verfügbarkeit einer leistungsfähigen Office-Suite macht den Einsatz von Linux am Desktop möglich. Mit OpenOffice.org steht nun zum ersten Mal ein konkurrenzfähiges Open-Source-Produkt zur Verfügung. Was bewegt Unternehmen, ihr geistiges Eigentum, Geld und sonstige Ressourcen in die Community einzubringen? Schließlich haben die vergangenen Jahre und Insolvenzen zahlreicher Firmen gezeigt, dass mit freier Software nur schwer Geld zu verdienen ist. Die einfache Antwort darauf: Standards setzen und nutzen. Proprietäre, minimal dokumentierte Technologien entwickeln sich nur langsam und speisen sich aus einem kleinen Pool von Entwicklern. Benötigt eine Technologie neue Funktionalitäten, müssen diese mühsam erdacht und implementiert werden, um das Closed-Source-Produkt marktfähig zu erhalten. Unternehmen, die dagegen auf Offenheit setzen, können mit vielfältige Anregungen zu ihrem Produkt rechnen und eventuell auf eigene Entwicklungen verzichten, sobald ein Open-Source-Projekt die notwendige Reife erzielt hat. Wiederum hier das Beispiel Sun: Für das hauseigene Betriebssystem Solaris pflegt des Unternehmen bislang die grafische Benutzeroberfläche CDE (Common Desktop Environment). Durch die Mitarbeit unzähliger Menschen und führender Firmen hat inzwischen der Gnome-Desktop einen Stand erreicht, der für den professionellen Einsatz geeignet ist. Die neuen Version 9 von Solaris wird deshalb nicht mehr mit CDE, sondern mit Gnome ausgeliefert. So profitieren alle von der gemeinsamen Anstrengung: Die Gnome-Community vom Know-How der beteiligten Unternehmen, die IT-Hersteller von den Ergebnissen der gemeinsamen Arbeit. Und nicht zuletzt haben die Anwender davon einen hohen Nutzen, die bei ihrer Arbeit auf eine standardisierte Oberfläche zurückgreifen können. Auch die Entwicklung neuer Grundlagentechnologien ist ohne die symbiotische Zusammenarbeit zwischen unzähligen Entwicklern und innovativen Unternehmen heute kaum machbar - alleine der Personalaufwand wäre für eine Firma alleine fast nicht zu bezahlen. Kein Wunder also, dass die Basis für Grid-Computing (eine neue Art des verteilten Computing) in Form von Open Source gelegt wird. Neben der wirtschaftlich sinnvollen Zusammenarbeit aller interessierten Gruppen stellt die Offenheit sicher, dass ein gemeinsamer Standard gefunden wird, auf den später alle Implementierungen zurückgreifen können. Durch die Arbeit der Community, die auf Initiative von Sun Microsystems ihre Energie im Grid Engine Project bündelt, werden in Zukunft alle Grid-Produkte miteinander kommunizieren können. Einer bestehenden Community beizutreten und sie zu unterstützen ist eine Sache. Eine Community ins Leben zu rufen fordert jedoch viel mehr, als ein Projekt mit Geld und Wissen zu fördern. Zum Beispiel ein Projekt aus der Java-Welt: Java ist eine von Sun Microsystems entwickelte Programmiersprache mit dem Ziel, plattformunabhängige Software-Entwicklung zu ermöglichen. Um möglichst vielen Entwicklern Zugang zu Java zu geben, legte das Unternehmen wichtige Teile der Java-Welt offen. Eines dieser Projekte, die dazu beigetragen haben, dass Java heute mit rund 3,5 Millionen Entwicklern die populärste Programmiersprache ist, heißt NetBeans. Bei NetBeans handelt es sich um ein "Integrated Developement Enviroment" (IDE) eine modulare Entwicklungsumgebung für die Programmierung von Software. Das Produkt wurde als Teil der kommerziellen Entwicklungs-Suite "Forte for Java" von Sun im Sommer 2000 in die Open-Source-Community gegeben. Um das Projekt hat sich eine umfangreiche Community gebildet, deren Dreh- und Angelpunkt die Website www.netbeans.org geworden ist. Neben der grundlegenden Möglichkeit, die Codes für NetBeans herunterzuladen, stehen den an der Entwicklung teilnehmenden Programmierern zahlreiche andere Dienste wie etwa ausführliche Dokumentationen zur Verfügung. Was auf den ersten Blick recht einfach erscheint, entpuppt sich beim näheren Hinsehen jedoch als sehr aufwändig: Um den Quellcode eines Programms als Open Source zu veröffentlichen, muss dieser zunächst akribisch unter die Lupe genommen werden. Das Unternehmen muss sicher stellen, dass der Code frei von Teilen ist, an denen Dritte Rechte haben. Das können zum Beispiel von anderen Unternehmen lizensierte Technologien sein. Auch möchte ein Hersteller wie Sun natürlich keine Produkte gratis anbieten, mit denen das Unternehmen seinen Gewinn erwirtschaftet bei den Aktionären würde dieser Gedanke auf wenig Gegenliebe stoßen. Hier gilt es, den zur Veröffentlichung freizugebenden Code so aufzubereiten, dass auf der einen Seite die wichtigen Technologien einer Community zur Verfügung stehen, andererseits das eigene Produkt noch genügend Mehrwerte bietet, die die Kunden zum Kauf bewegen können. Auch stellt der Hersteller meist einige Entwickler ab, die sich um die Projektbetreuung kümmern. "Für traditionelle Unternehmen mit bestehenden Closed-Source-Entwicklungsmodellen kostet der Schritt hin zu Open Source nicht weniger, sondern mehr Geld", resümmiert die als "Open Source Diva" bekannte Danese Cooper, Manager Open Source Programs bei Sun Microsystems. Bei so viel Aufwand ist klar, dass sich Hersteller aus ihrem Engagement in der Community einen entsprechenden Gegenwert erhoffen. Im Falle von NetBeans sind das gleich mehrere, die ähnlich jedoch für fast alle industriegetriebenen Projekte gelten: In erster Linie sollen die frei verfügbaren Entwicklungs-Tools die Programmiersprache Java voranbringen: Je mehr Programmierer diese Tools einsetzten, desto mehr und desto bessere Programme werden in der Sprache geschrieben. Die Open-Source-Tools ermöglichen auch Menschen mit kleinem Budget, zum Beispiel Studenten, hochwertige Hilfsmittel zu nutzen und die Stärken dieser Technologien kennen zu lernen. Wer noch tiefer einsteigen und professionell Software entwickeln will, kann ohne große Umstellung die entsprechenden Dienstleistungen und leistungsstärkere Implementierungen nutzen, die auf kommerziellen Weise vertrieben werden. Ein weiterer Vorteil für den Hersteller ist, dass eine aktive Community Basisentwicklungen für das Open-Source-Produkt betreibt, die im kommerziellen Umfeld überhaupt nicht möglich wären. "Open-Source-Initiativen zielen auf Innovation ab, nicht auf Profit, stellt die amerikanische Gartner Group in einer Studie fest. Muss eine Software-Schmiede immer den Markt und die Absatzmöglichkeiten im Auge behalten, kann sich eine Community auch intensiv exotischen Themen widmen. Denn in der Regel entwickelt ein Community-Mitglied nur Funktionen, die es selbst gerne hätte. Auch von den Wünschen und Anregungen aus der Community profitiert der merkantil ausgerichtete Hersteller: Viele User entdecken auch viele Schwächen oder Bugs eines Produkts. Durch die Rückmeldungen aus dem Open-Source-Bereich lässt sich das kommerzielle Produkt besser an den Wünschen des Markts ausrichten. Denn gerade hier liegt ein entscheidendes Problem traditioneller Software-Entwicklung: Die Marketing-Abteilung bestimmt, wie das Produkt aussehen soll, nicht die Technik oder die Anwender. Die Community dagegen orientiert sich strikt an technischen Erfordernissen. So profitieren auch die Anwender von den Open-Source-Bemühungen des Herstellers. Würde ein Unternehmen jedoch nur seinen eigenen Vorteil bei Open-Source-Projekten suchen, wäre das kaum erfolgreich. Um eine Communitiy aufzubauen, die aktiv zur Weiterentwicklung beiträgt, muss dieser Community auch gegeben werden. Das beginnt bereits damit, dass der Hersteller die Entscheidungsprozesse der Community und damit die Evolution der Software nicht dominiert. Menschen, die sich für quelloffene Software stark machen, haben meist hohe Ideale. Deutlich formuliert das der Free-Software-Initiator Stallman auf der Gnu-Website: "Die Anwender müssen die Freiheit haben, Programme nach ihren Bedürfnissen zu verändern und Software zu teilen, denn es ist die Grundlage der Gesellschaft, anderen Menschen zu helfen." Basisdemokratische Entscheidungsprozesse, freier und gleicher Zugang zu allen Ressourcen sowie der offene und respektvolle Umgang miteinander sind nur einige der Fundamente, auf denen Communities basieren. So steht an der Spitze eines organisierten Open-Source-Projekts in der Regel ein Board, das periodisch von den aktiven Mitgliedern gewählt wird. Im Fall von NetBeans etwa setzt sich dieses Board aus einem von Sun bestimmten Vertreter und zwei durch die Community gewählten Mitgliedern zusammen. Die Funktion eines Boards ist es, bei unlösbaren Konflikten zwischen verschiedenen Interessengruppen der Community eine Entscheidung zu fällen. Meist werden jedoch alle Entscheidungen im Dialog getroffen. Das Gewicht einer Stimme hängt ausschließlich davon ab, wie stark sich ein Mitglied in die Gemeinschaft einbringt. Neben finanziellen und personellen Ressourcen heißt Open Source für ein Unternehmen also immer auch, teilweise die Kontrolle darüber abzugeben, was aus der eigenen Technologie erwächst. Dazu muss ein Hersteller der Gemeinschaft Vertrauen entgegen bringen und die verschiedenen Zweige der Evolution ihren eigenen Weg nehmen lassen. Hierin liegt der Anreiz vieler Programmierer, sich zu engagieren und in enger Zusammenarbeit mit anderen Menschen und Software-Firmen Neues zu erfinden oder Bestehendes zu verbessern. Und umgekehrt fordern große, konzertierte Projekte von der Community Akzeptanz dafür, dass im Hintergrund die merkantilen Interessen der meist namhaften Unternehmen eine gewisse Rolle spielen. Eine Community kann nur funktionieren, wenn auch der stärkste Partner sich auf die Rolle des Primus inter Pares beschränkt. Engagement aus Tradition Open-Source basiert auf Vertrauen. Eine Community nimmt sich industriegetriebener Projekte nur an, wenn der Hersteller überzeugend auftritt. Sun Microsystems kann hier wie kaum ein anderes Unternehmen auf eine Geschichte der Offenheit zurückblicken. Bereits im Gründungsjahr 1982 formulierte das Unternehmen seine Vision "Open Systems for Open Minds. Den Visionen folgen auch Taten. Sun legte schon 1989 die Architektur seiner Hardware-Plattform Sparc offen. Auch das dazugehörige Betriebssystem Solaris liegt im Quellcode vor und ist für jedermann einsehbar. Neben der Teilnahme an zahlreichen Open-Source-Projekten hat Sun auch viele unterschiedliche Projekte ins Leben gerufen: OpenOffice, der Open-Source-Ableger des 1999 erworbenen StarOffice, das Grid-Engine-Projekt, NetBeans oder die Liberty Alliance als Single-Sign-On-Dienst sind nur einige davon.
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