SUN IN DER ÖFFENTLICHKEIT
Pressemitteilungen
Presse Kontakt Deutschland

essential media GmbH
www.essentialmedia.de
Karl H. Mayer
Contact by E-mail
Landwehrstr. 60-62
D-80336 München
Tel.: (089) 747262-12
Fax: (089) 747262-812


 
Sun Microsystems GmbH
http://www.sun.de
Harald Gessner
Public Relations Manager
Contact by E-mail
Sonnenallee 1
D-85551 Kirchheim-Heimstetten
Fax: (089) 46008-2455

 
Forschungszentrum Jülich: Größter Sun Supercomputer Europas in Betrieb genommen

Sun Open Peta Flop Architektur bietet Supercomputing mit offenen Standards zu wirtschaftlichen Preisen

Kirchheim-Heimstetten, 26. Mai 2009 – Am Forschungszentrum Jülich wird heute der JuRoPA2 Supercomputer in Betrieb genommen. Der neue Hochleistungsrechner am Jülich Supercomputing Centre ist der leistungsstärkste Computer auf Basis von Sun Technologie in Europa. Er besteht aus 2.208 Rechenknoten, die mit Sun Blade X6275 Servern (Constellation) ausgerüstet sind. Diese Sun Constellation Systeme arbeiten mit dem aktuellen Intel Xeon 5570 Prozessor und kommunizieren über sechs neu entwickelte M9 Infiniband Switches von Sun miteinander. Die M9 Switches bieten vierfache Datenrate (QDR) und bis zu 648 Ports bei sehr geringem Verkabelungsaufwand. Sie gehören, ebenso wie das Sun Constellation System, zur Sun Open Petaflop Architektur, einem Paket speziell aufeinander angepasster Komponenten für den Bereich High Performance Computing (HPC).

Das Sun Constellation System wurde federführend von Andreas von Bechtolsheim, Mitgründer von Sun, entwickelt und ist in Deutschland neben Jülich noch am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig und an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen im Einsatz. Ein weiteres Kernstück des JuRoPA2 Supercomputers ist das parallele Filesystem Lustre, das auf 14 Speichersystemen von Sun installiert ist. Die Gesamtkapazität des Dateisystems beträgt derzeit 500 Terabyte. Hinter dem Projekt steht eine Entwicklungskooperation der Firmen Sun, Intel, Bull, ParTec und Mellanox mit dem Forschungszentrum Jülich.

„Mit den Sun Constellation Systemen, basierend auf offenen Standards und Open Source Software, hat sich das Forschungszentrum Jülich für eine HPC-Plattform auf Basis größtmöglicher Offenheit im Markt entschieden“, so Marc Hamilton, Vice President HPC Sun Microsystems. „Die hier eingesetzten Intel basierten Blades sind führend in zahlreichen HPC-Benchmarks und somit ideal für Anwendungen, die höchste Performance verlangen.“

Das Jülich Supercomputing Centre ist das größte Hochleistungs­rechenzentrum in Deutschland und eine der größten derartigen Anlagen in Europa. Das Zentrum stellt Rechenkapazität für das Forschungszentrum Jülich bereit und bietet außerdem Forschern aus verschiedenen Bereichen, zum Beispiel Klimaforschung, Chemie oder Medizin, die Infrastruktur für komplexe Berechnungen und Simulationen. Als Koordinator von PRACE (Partnership for Advanced Computing in Europe) gehört das JSC zur Spitze der europäischen HPC-Landschaft. PRACE wird von der Europäischen Union auch finanziell gefördert. JuRoPA wird u.a. auch als Petaflop-Prototyp im PRACE-Projekt eingesezt.

Dieser Text enthält 2754 Zeichen (mit Leerzeichen) und 368 Wörter.

Pressemitteilungen und andere Informationen von Sun Microsystems sind auf dem Internet unter http://de.sun.com/presse/ verfügbar.

über Sun Microsystems
Sun Microsystems (JAVA) entwickelt Informationstechnologie für die globale Wirtschaft. Mit der Vision "The Network is the Computer" treibt Sun die Verbreitung des Internets voran und konzentriert sich auf offene Innovationen, Entwicklung von Communities sowie die Marktführschaft bei Open Source. Sun ist in mehr als 100 Ländern vertreten. Mehr Informationen zum Unternehmen unter www.sun.de.