Fertigung

BMW Group

Vom Produkt bis zum Betrieb in einer Hand: Sun Microsystems liefert Storage-Lösung für Münchner Automobilkonzern

Ein deutscher Automobilkonzern wollte seine über Jahre gewachsene Speicherinfrastruktur weiterentwickeln. Er wünschte einen gemanagten Service respektive die Bereitstellung und den Betrieb der gesamten SAN Storage Infrastruktur für den gesamten Konzern weltweit als On-Demand-Lösung. Mit der gewählten Lösung zahlt der Automobilkonzern also nur die Speicherkapazitäten, die er wirklich nutzt.

Anforderung

  • On-Demand-Lösung
  • Online Datenmigration auf Storage-Ebene
  • Verschiedene Storageklassen
  • Skalierbarkeit in Bezug auf Kapazität und Performance
  • Hochverfügbarkeit

Lösung

Die Lösung basiert auf Storage Systemen der Familie Sun StorageTek 9900V und SAN Komponenten der Firma Brocade.

Ergebnisse

  • Risikominimierung durch vollständige Erbringung der Storage-Services von Sun Microsystems auf SLA-Basis
  • Betrieb aller vorhandenen XP und EVA-Storage-Systeme
  • Kein klassischer Beschaffungsprozess mehr nötig
  • Kosten gesenkt und flexibilisiert
  • Flexibilität der IT erhöht
  • Schnellere Datenmigration
  • Dauerhafte Betreuung rund um die Uhr

Produkte und Services

  • Sun StorageTek 9990V System
  • Sun StorageTek 9985V System
  • Sun StorageTek Virtual Storage Manager System
  • Sun StorageTek SL8500 Modular Library System

Ausführliche Referenz

Eine über Jahre gewachsene Speicherinfrastruktur sollte weiterentwickelt werden: Mit diesem Ansinnen startete ein deutscher Automobilkonzern 2008 eine Ausschreibung, an der sich praktisch alle führenden Anbieter und Hersteller beteiligten.

Er machte sich die Entscheidung nicht leicht. In einem intensiven Auswahlverfahren mit mehreren Durchgängen und über ein Proof of Concept schränkte er die Zahl der in Frage kommenden Anbieter nach und nach ein. Die Bewerber mussten nicht nur beim Vergleich ihres jeweiligen Angebots mit der bisherigen Umgebung Punkte sammeln, sondern auch unter Beweis stellen, dass die Migration der Daten von der alten Speicherwelt auf die neue nur minimale Auswirkungen auf den laufenden Betrieb nach sich ziehen würde. Die neue Lösung sollte zudem standardkonform und zukunftssicher sein, extrem ausbau- und skalierbar sowie äußerst robust und natürlich hochverfügbar. Schließlich kann bereits ein nur wenige Minuten andauernder Ausfall massive Auswirkungen auf die Produktion des Automobilherstellers haben. Vor allem aber sollte das Geschäft nicht als reiner Hard- und Software-Verkauf abgewickelt werden. Stattdessen wünschte sich der Konzern einen gemanagten Service respektive die Bereitstellung und den Betrieb der gesamten SAN Storage Infrastruktur für BMW weltweit. Um das eigene Risiko zu minimieren, schrieb das Unternehmen darüber hinaus eine On-Demand-Lösung aus: Der Automobilkonzern zahlt also nur die Speicherkapazitäten, die erwirklich nutzt.

Detailliertes Auswahlverfahren sichert bestmögliche Lösung

Neben anderen international agierenden Anbietern bewarb auch Sun Microsystems sich um den Auftrag für dieses Projekt und stellte im Zuge des Auswahlverfahrens seine technisch und in Punkto Service ausgeklügelte Lösung unter Beweis. Das Konzept überzeugte, so dass das Unternehmen nach ausführlichen Verhandlungen schließlich den Zuschlag für das auf fünf Jahre angelegte und für alle Standorte von BMW – weltweit – gültige Projekt für sich verbuchen durfte. „Wir liefern nicht einfach nur Storage, sondern stellen auf Basis der in der Ausschreibung definierten Storage-Klassen zuverlässige und flexible Speicherservices in einem On-Demand-Modell bereit“, erklärt Martin Steiner, der den Kunden im Rahmen des Storage-Projekts seitens Sun Microsystems maßgeblich betreut. Ansprechpartner von Sun Microsystems stehen vor Ort und remote rund um die Uhr für den Kunden bereit. Zudem betreibt Sun Microsystems die komplette Infrastruktur im Rahmen der bei BMW existierenden IT-Service-Prozesse auf Basis von SLAs. Wenn zum Beispiel ein Datenbankserver ad hoc mehr Speicher benötigt, stellen die Sun-Spezialisten die Erweiterung spätestens innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung.


Wir liefern nicht einfach nur Storage, sondern stellen auf Basis der in der Ausschreibung definierten Storage-Klassen zuverlässige und flexible Speicherservices in einem On-Demand-Modell bereit", erklärt Martin Steiner, der den Kunden im Rahmen des Storage-Projekts seitens Sun Microsystems maßgeblich betreut.
— Martin Steiner, Sun Microsystems GmbH

Für die SAN-Infrastruktur setzt Sun Microsystems Enterprise Storage Systeme aus der Familie Sun StorageTek 9900V und Fiberchannel-Komponenten der Firma Brocade ein. Ein weiteres Ziel des Automobilkonzerns bestand darin, die bestehende Mainframe Storage Umgebung zu erneuern. Die Verantwortlichen entschieden sich, die seit 18 Jahren ununterbrochen betriebenen StorageTek 9310 durch eine moderne Sun StorageTek-Lösung auf Basis von VSM5 und SL8500 zu ersetzen.

Auch die Migration der Unternehmensdaten von der alten Infrastruktur auf die neue hat Sun Microsystems als Dienstleister eigenverantwortlich übernommen – von der Planung über das Management bis hin zur Ausführung. Aufgrund der Datenmenge von fast einem Petabyte Nettodaten ist dieses im Juli 2008 nach ersten Projektmeetings gestartete Transfer-Projekt auf 18 Monate angelegt. „Anfang September 2008 haben wir mit der Planung der neuen Architektur und der Serviceorganisation begonnen. Seither wird immer dann migriert, wenn ein Altgerät zur Ablöse ansteht“, informiert Steiner. So findet die Migration letztlich im laufenden Betrieb statt, ohne den regulären IT-Betrieb zu stören. Dabei setzt der Dienstleister eine innovative Migrationstechnologie ein. Sie ermöglicht es, vom Server unabhängig auch große Datenmengen in höchster Geschwindigkeit zu migrieren.

Sun Microsystems übernimmt Technologie- und Preisrisiko

Erste Erfahrungen haben gezeigt, dass die angebotene Lösung ihre Versprechen hält: Der Aufwand, den der damit ausgestattete IT-Betrieb bis dato in Bezug auf Migrationen hatte, hat sich auf ein Minimum reduziert. Mussten die Server-Administratoren beim Austausch von Storage-Systemen die betroffenen Daten früher manuell kopieren, übernimmt nun Sun Microsystems diese Arbeit mit Hilfe des Data Migration Managers (DMM). Auch wenn diese Aktion im Schnitt nur alle drei bis fünf Jahre anfällt, so summieren sich die Ersparnisse in punkto Kosten und Aufwand aufgrund der Vielzahl der betroffenen Server doch enorm. Nicht zuletzt arbeitet das neue Verfahren wesentlich schneller. Zog sich die Migration der Daten aufgrund der höheren Belastung des jeweils betroffenen Servers durch die Zusatzarbeit früher manchmal über mehrere Tage, erledigt das neue System die gleiche Aufgabe binnen kürzester Zeit: Während der Server für die Migration noch vorbereitet wird, kopiert der DMM bereits die Daten, so dass es zu praktisch keinen Ausfallzeiten kommt.

Der Kunde profitiert darüber hinaus von der Vereinheitlichung der weltweit verteilten Systeme. Waren früher bisweilen unterschiedliche Lösungen in unterschiedlichen Ländern im Einsatz, ist es nun möglich, eine gemeinsame Linie zu fahren. „Im Zuge des Vertrags haben wir auch das Technologie- und Preisrisiko für den Auftraggeber übernommen“, betont Steiner. Schließlich stehe Sun Microsystems in der Pflicht, die IT-Landschaft optimal zu führen – und dabei auch neue technologische Entwicklungen einzupflegen. Für den Kunden haben sich im gleichen Zug die Beschaffungsprozesse auf Null reduziert. Das gesamte Asset-Management wurde auf den Partner Sun Microsystems verlagert, der mit einem guten Dutzend Spezialisten vor Ort und seinen Remote Operation Centern sein Bestes tut, um jeden optimal zu bedienen.

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