Talkline spart mit modernen Speichersystemen mehr als 300.000 Euro im JahrTalkline vermarktet Produkte aller großen Mobilfunkanbieter in Deutschland, darunter T-Mobile, Vodafone und e-Plus. Talkline ist Vertragspartner für seine Kunden und übernimmt auch die Abrechnung. Diese extrem wichtigen Kundendaten müssen, zusammen mit den dazu gehörenden Anwendungen, sicher und performant gespeichert werden. Anforderung
LösungDie bisher eingesetzten Sun T3 Arrays wurden durch Sun StorageTek 6540 Arrays ersetzt. Eine umfangreicher Auswahlprozess und detaillierte Testverfahren stellten sicher, dass die neuen Systeme keine Probleme mit den Leistungsanforderungen hatten. Ergebnisse
Ausführliche ReferenzDer Mobilfunkmarkt in Deutschland ist heiss begehrt und schwer umkämpft. Netzbetreiber und Serviceprovider ringen um jeden Handyvertrag. Wer hier an der richtigen Stelle spart und sinnvoll investiert, ist in der Preiskalkulation das entscheidende Quäntchen besser als die Konkurrenz. Die Talkline-Gruppe gehört seit Jahren zu den führenden Telekommunikationsanbietern in Deutschland und ist eine 100-prozentige Tochter der debitel AG in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt rund 850 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2006 ein EBITDA von rund 85 Mio. Euro bei einem Umsatz von über 1 Mrd. Euro. 1991 als Mobilfunk Service Provider gegründet, betreut Talkline heute mehr als 3,7 Millionen Mobilfunkkunden.
Kundendaten sicher gespeichert
“
Der Wartungsvertrag hatte die günstigsten
Konditionen und der Preis war
eindeutig der beste von allen Geräten
in der Auswahl. Zusammen mit den
ausgezeichneten Performancewerten
führte kein Weg an Sun vorbei.
”
— Frank Wehmeier, IT Fachbereichsleiter Informatik Services Talkline
Unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis Die Sun StorageTek 6540 Arrays basieren auf Technik von LSI und sind speziell für große Datenbanken und Hochleistungscomputing konzipiert. Sie setzen die neue SBOD-Technik (Switched Bunch of Disks) ein, die alle Laufwerke in einem Array parallel ansteuern kann. Zum Testende im November 2006 wurden insgesamt 55 TB Bruttokapazität angeschafft, aufgeteilt auf zwei Base- und ein Expansion-Cabinet. Je nach Verfügbarkeitsanforderungen der Applikation sind die Festplatten in RAID-1 oder RAID-5 Arrays konfiguriert. Diese Aufteilung muss nicht endgültig sein: eine Migration von RAID Leveln im laufenden Betrieb, zum Beispiel von RAID-1 auf RAID-5 ist möglich. Im Juni 2007 erweiterte Talkline die Installation noch einmal um ein weiteres Base- und ein Expansion Cabinet. Nun stehen etwa 75 TB Bruttokapazität zur Verfügung. Schon während der Tests hatte sich herausgestellt, dass die Sun StorageTek 6540 Systeme die geforderten Sollwerte leicht erreichen würden, ganz ohne Tuning. Die durch Sun prognostizierten Durchsatzwerte wurden im Schnitt um 10 Prozent übertroffen. Hier zeigten die unterschiedlichen Designphilosophien der Produkte ihre direkte Auswirkung auf deren Stärken und Schwächen. So nahmen die IT-Spezialisten bei Talkline wohlwollend zur Kenntnis, dass Sun bei seinem StorageTek 6540 System sehr viele Funktionen in Hardware realisiert hatte. Das führte zu ausgezeichneten Leistungswerten bei minimalem Tuningaufwand. Bei anderen Produkten lag der Schwerpunkt eher auf der Software, ein Punkt der auf Frank Wehmeiers Prioritätenliste jedoch weiter unten stand. Dank der ausgezeichneten Performance, praktisch aus dem Stehgreif, konnten die Storage-Arrays sehr schnell in die Produktivumgebung aufgenommen werden. Dort standen die Neuzugänge trotzdem zunächst unter scharfer Beobachtung, sagt Alexander Schütz, Projektleiter bei Talkline: „Anfang März 2007 haben wir den Produktivbetrieb aufgenommen. Zwei Wochen lang liefen die Arrays ohne endgültige Abnahme durch uns. Viele unsere Geschäftsprozesse wiederholen sich in Zyklen, wir wollten zunächst sehen, wie sich die Systeme im „echten Leben“ schlagen.“ Die Antwort: durchweg positiv. Seit Ende März sind die Sun StorageTek 6540 Systeme nun im täglichen Einsatz und verrichten ihre Aufgaben ohne den geringsten Grund zur Klage. Aus Sicherheitsgründen sind zwei Arrays in einem anderen Rechenzentrum in Elmshorn untergebracht, mehrere Volumes werden durch die im Controller eingebaute, synchrone Spiegelung, aufeinander gesichert. 300.000 Euro gespart Bis jetzt gab es keine nennenswerten Störungen, die Stabilität der Arrays lässt keine Wünsche offen. Überhaupt war die von anderen Projekten her bekannte Anfangsphase nicht nur kurz sondern gar nicht erst vorhanden. „Beste Erfahrungen“ hätte er mit den 6540 Arrays bislang gemacht, sagt Frank Wehmeier. „Die Daten sind in den richtigen Händen. |
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