Mit Sun Hardware und Server-Virtualisierung 70 Prozent Energiekosten eingespartDas Entwicklungsunternehmen RLE International hat den Betrieb ihres Rechenzentrums an die casolute GmbH ausgelagert. Aufgrund der internationalen Expansion der Gruppe entstand ein unflexibler, kostenintensiver IT-Wildwuchs. 2007 konsolidierte casolute deshalb Server und Storage-Systeme mit Sun Lösungen. Gleichzeitig führte der Dienstleister auf den Sun Rechnern Servervirtualisierung ein, um darauf eine Vielzahl von Anwendungen sicher zu betreiben. Anforderung
LösungDie casolute GmbH, die das Rechenzentrum für RLE International betreibt, ersetzte die heterogene Landschaft durch zwei leistungsstarke Rechner von Sun. Über ein Virtualisierungskonzept betreibt der IT-Dienstleister darauf alle geschäftskritischen Anwendungen von RLE – jede in einem isolierten, sicheren Container. Bei dem Ausfall eines Servers übernimmt der andere im Cluster automatisch alle Aufgaben. Außerdem werden alle Daten in einem Storage Area Network (SAN) von Sun abgelegt und archiviert. Ergebnisse
Ausführliche ReferenzAuf bewegte Jahre blickt die RLE International zurück: Hier hat man akquiriert, dort ein neues Geschäftsfeld aufgebaut und an anderer Stelle wiederum konsequent restrukturiert. Mit dieser Strategie konnte der Entwicklungsdienstleister in der globalen Automobilindustrie eine führende Position einnehmen. Mittlerweile ist RLE mit 1.200 Mitarbeitern an den wichtigsten Standorten der Branche in Europa, Asien und Nordamerika präsent. Das Unternehmen entwickelt beispielsweise Leichtbaukarossen, Antriebskonzepte oder Elektronik für Fahrzeuge – und neuerdings auch Komponenten für Windkraftanlagen. Die Expansionsfreude von RLE International stellte jedoch dessen weltweites Rechenzentrum in Köln, das von der casolute GmbH betrieben wird, auf eine harte Probe. „Zeitweise mussten wir mehr als 30 produktive Server aller führenden Hersteller für RLE am Laufen halten“, erinnert sich Michael Manten, Senior Manager Product Sales bei casolute. Neben dem hohen administrativen Aufwand führten vermehrte Ausfälle, fehlende Speicherkapazitäten und Raumknappheit dazu, dass sich der IT-Dienstleister gemeinsam mit RLE für einen radikalen Schnitt entschied.
Konsolidierung im großen Stil
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„Die virtuelle Serverumgebung auf Sun Systemen war die richtige Entscheidung. Der Cluster läuft seit Jahren absolut zuverlässig. Unser Dienstleister casolute kann die vorhandenen Kapazitäten optimal auslasten und gleichzeitig unsere Betriebskosten niedrig halten. Und wir werden den hohen Ansprüchen unserer Kunden in der Automobilindustrie in jeder Hinsicht gerecht.“
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— Michael Häfele, IT-Leiter RLE International
Statt die Anwendungen auf dedizierten Rechnern zu installieren, kann casolute sie nebeneinander auf einem gemeinsamen Server betreiben. Die einzelnen Ablaufumgebungen sind so voneinander abgeschottet, dass sie sich nicht gegenseitig stören können. Die ESX-Lösung unterteilt dazu den physischen Server in mehrere virtuelle Maschinen, von denen jede ein vollständiges System mit Prozessoren, Arbeitsspeicher, Netzwerk, Speichermedien und BIOS darstellt.
Kundensysteme kostengünstig betreiben Derzeit laufen auf den beiden Sun Rechnern insgesamt 24 virtuelle Server, unter anderem für CAD, Ressourcenplanung oder Kundenmanagement. Nicht nur eigene Kernanwendungen und diverse Betriebssysteme, sondern auch eine Vielzahl von Fremdapplikationen. „Kunden fordern häufig von uns, dass wir mit ihren CAD-Programmen arbeiten“, sagt Michael Häfele, der die IT bei RLE verantwortet. Damit wolle man Verlusten und Fehlern beim Im- und Export von Entwicklungsdaten vorbeugen. „Schon wegen der unvermeidlichen Anwendungsvielfalt ist RLE auf Server-Virtualisierung angewiesen“, meint Häfele: „Dieses Konzept hat unsere operativen Kosten maßgeblich gesenkt und uns die Möglichkeit gegeben, flexibler auf Änderungen im Markt zu reagieren.“ Die Energieeinsparungen inklusive Klimatisierung liegen bei 70 Prozent und konnten so die gestiegenen Stromkosten kompensieren. Der Administrationsaufwand reduzierte sich um 30 Prozent, der Return-on-Invest war bereits nach nur 18 Monaten erreicht.
Geringe Neuinvestitionen erforderlich Und so verwundert es nicht, dass die Neuinvestitionen im Rechenzentrum um 30 Prozent gesunken sind. Gleichzeitig hat sich der Kundenservice verbessert, denn alle Lösungen sind ohne Zeitverzug einsatzbereit. Auch Performance und I/O-Durchsatz haben sich mit dem Einzug der Sun Hardware in das Rechenzentrum spürbar verbessert, so dass umfangreiche, häufige Datenabgleiche mit Kundensystemen kein Problem mehr darstellen. Während des zweijährigen Betriebs der Sun Lösung musste IT-Dienstleister casolute einmalig Hauptspeicher und Festplattenkapazität erweitern, um zusätzliche Dienste virtualisieren zu können. Der Vorteil des Clusters hier: Komponenten lassen sich im laufenden Betrieb austauschen.
Inder als Administratoren Auch die Speicherung und Archivierung der Daten hat casolute weit reichend automatisiert – mit einem Sun Storage Area Network (SAN) inklusive Bandbibliothek. Sun konnte sich gegenüber dem Mitbewerb vor allem aufgrund der hohen Geschwindigkeit durchsetzen. Diese stieg mit zunehmender Festplattenzahl linear an und machte es damit möglich, „I/O-lastige“ Anwendungen ebenso zu virtualisieren. „Sun überzeugte nicht nur durch Technologien, sondern auch durch gute Wartungsverträge und Servicestrukturen“, ergänzt Manten: „Außerdem konnte das Expertenwissen über VMware überzeugen, das uns die Einführung erleichtert hat.“ Bereits nach einem halben Jahr war die Lösung komplett implementiert. In Planung ist der Kauf eines zusätzlichen Sun Servers, um die Last im Wartungsmodus besser verteilen zu können. Derzeit testen RLE und casolute außerdem, ob sich mit Sun Rays, den Ultra-Thin Clients des Herstellers, die Vorteile auch auf den Desktop ausweiten lassen. „Insgesamt sind wir mit der Virtualisierungslösung auf Sun Hardware für alle wirtschaftlichen Herausforderungen gut aufgestellt“, resümiert Häfele. |
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