Wie ResMed seine Mitarbeiter mit einer neuen IT-Architektur motiviertDie neue Lösung ersetzt PCs durch Ultra-Thin Clients und führt so zu höherer Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeiter. Lärm wird verringert und Abwärme durchs PCs wird vermieden. Die IT-Umgebung von ResMed ist nach SOX (Sarbanes Oxley) / Basel-II zertifiziert und erfüllt somit die erhöhten Anforderungen an den Datenschutz. Die IT-Administration spart wesentlich mehr Zeit ein. Die Applikationen werden flexibel zur Verfügung gestellt und laufen absolut zuverlässig. Anforderung
LösungDie Lösung basiert auf Sun Ray Ultra-Thin Clients in Kombination mit der Sun Secure Global Desktop. Von großem Vorteil ist, dass der Client Arbeitsplatz ohne extra Software-Installation auskommt, weder von Zuhause noch im Unternehmen. Mitarbeiter die von Zuhause arbeiten, benutzen einfach auch einen Sun Ray Ultra-Thin Client. Besonderheit sind zwei Bildschirme je Arbeitsplatz, was die Produktivität der Mitarbeiter nachweislich erhöht hat. Die Applikationen für die Anwender befinden sich im Rechenzentrum auf den robusten x86-Multiplattform Servern von Sun. Für die Anbindung der Arbeitsplätze dienen als leistungsfähige Plattform die hoch verfügbaren SPARC CMT Enterprise Server. Ergebnisse
Ausführliche ReferenzGuter Schlaf ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit des Menschen. Doch wer an Schlafapnoe leidet, findet keinen erholsamen und gesunden Schlaf. Experten vermuten, dass rund vier Millionen Menschen in Deutschland an dieser schlafbezogenen Atmungsstörung erkrankt sind. Hierbei kommt es zu wiederholten Atemstillständen während des Schlafs. Lautes und unregelmäßiges Schnarchen, Tagesmüdigkeit und Gereiztheit können mögliche Symptome der Krankheit sein. Was viele nicht wissen, es leiden mehr Menschen an Schlafapnoe als an Diabetes. Doch nur rund fünf Prozent sind bisher diagnostiziert und werden behandelt. Schlafapnoe ist eine Volkskrankheit. Betroffene sind beispielsweise einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall ausgesetzt. Die gute Nachricht, Schlafapnoe kann man behandeln. Hier kommt die Firma ResMed ins Spiel. ResMed entwickelt und vertreibt ein ganzes Sortiment an innovativen Diagnose- und Therapiegeräten, Masken und Zubehör zur Behandlung schlafbezogener Atmungsstörungen. Ein weiteres Geschäftsfeld liegt für das Unternehmen in der invasiven wie auch nicht invasiven Beatmung. Die in den USA börsennotierte ResMed Gruppe ist mit über 3000 Mitarbeitern und einem Umsatz von mehr als 920 Millionen US-Dollar weltweit tätig. In Deutschland beschäftigt die ResMed GmbH & Co. KG rund 400 Mitarbeiter. Neben dem Hauptsitz in München sowie weiteren Standorten in Höchstadt und Bremen ist das Medizintechnikunternehmen deutschlandweit mit über 20 Vertriebsniederlasssungen vertreten. Auch hier muss ein Funktionieren der Geschäftsprozesse hundertprozentig gewährleistet sein. „Vor rund zwei Jahren haben wir unsere IT erneut auf den Prüfstand gestellt“, erzählt Paul Williams, Leiter ‚IT Infrastructure Europe’. „In der Münchner Zentrale wollten wir ein neues ERP-System einführen und das Dokumentenmanagementsystem updaten. Das war auch gleich der Anlass, unsere IT-Architektur grundsätzlich zu überdenken.“ Williams war auf der Suche nach einer wirtschaftlich zu administrierenden IT-Landschaft. Auch den Schutz der Daten hatte Williams dabei im Auge. Zudem verursachten die PCs an den rund 160 Arbeitsplätzen in München einen nicht zu unterschätzenden Anteil an Energiekosten. Und vor allem im Callcenter von ResMed verursachten die Rechner einen zu hohen Lärmpegel und stellten eine unnötige Wärmequelle dar. Die Frage nach der Installation einer Klimaanlage stand im Raum. „Wir haben uns verschiedene Thin-Client-Lösungen angesehen, denn wir wollten die Anwendungen und Daten auf zentrale Server bringen, um die IT-Administration zu vereinfachen und das Gesamtsystem stabiler sowie noch sicherer zu machen“, erklärt Williams. Im Detail war Williams jedoch mit den marktüblichen Thin-Clients nicht zufrieden, weil sie bei aller „Schlankheit“ dennoch zu viele Daten und Applikationen sowie möglicherweise anfällige Elektronik vor Ort banden. Auch die Frage nach der Einbindung von Windows-Anwendungen und die spätere Anbindung der Vertriebsniederlassungen war nicht trivial. Die Architektur der Sun Ray Ultra-Thin Clients in Verbindung mit der Sun Secure Global Desktop Software hat Williams schließlich überzeugt. Die Sun Rays sind sehr schlanke, grafische Terminals ohne Betriebssystem, die standardmäßig auch mit einem Steckplatz für eine Chipkarte, die Sun Smartcard, gerüstet sind. Damit identifizieren sich die Mitarbeiter und erhalten ihre persönliche Arbeitsumgebung zur Verfügung gestellt – und zwar egal, an welchem Arbeitsplatz sie sich einloggen. Die Sun Secure Global Desktop Software bietet überdies den Vorteil, dass der Anwender nicht nur von einer Sun Ray, sondern von jedem beliebigen Endgerät aus – zum Beispiel einem Laptop – Zugriff auf zentral im Rechenzentrum vorgehaltene Anwendungen hat. Sun Secure Global Desktop verbindet sich mit einem Server und stellt darauf laufende Anwendungen als Java-Applikation im Browser bereit. Auf der Clientseite reicht also ein Webbrowser mit Java-Unterstützung. Applikationen laufen daher nicht lokal, sondern werden auf Applikationsservern zentral ausgeführt und dem Benutzer lediglich „angezeigt“. Dieser kleine aber feine Unterschied war für Williams sehr wichtig. So werden Patientendaten zwar auf dem Bildschirm des Arbeitsplatzes sichtbar und lassen sich ganz normal bearbeiten – die Daten können jedoch lokal nicht gespeichert werden, was möglichen Datenmissbrauch weitgehend einschränkt. Der Schutz der Patientendaten ist oberste Prämisse für ResMed. Da hilft zum einen die beschriebene Architektur mit der Datenhaltung ausschließlich auf dem Server. Und auch die Anmeldung mit einer Smartcard an der Sun Ray trägt ihren Teil zum erhöhten Datenschutz bei. Die „Authentifizierung“ ist dadurch doppelt abgesichert. Neben einem Passwort ist auch der Besitz der persönlichen Smartcard nötig, um überhaupt Zugang zum System zu erhalten.
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Allein an Stromkosten haben wir rund 5.000 Euro in einem Jahr eingespart. Wir haben einen Produktivitätsgewinn von zwei Mitarbeitern in der IT, was bei unserem starken Wachstum dringend notwendig ist. Alles in allem schätze ich einen Einspareffekt von 180.000 Euro.
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— Paul Williams, Leiter IT Infrastructure Europe ResMed
Auch ein Stromausfall im Büro des Mitarbeiters hat keinen Einfluss auf die Datenintegrität. Der entfernt stehende Server läuft ja weiter, und hält geduldig dieselbe Arbeitssitzung weiter bereit, bis sich der Mitarbeiter wieder erneut einloggt. „Vor allem im CallCenter waren unsere Mitarbeiter sehr schnell von den SunRays überzeugt“, erzählt Williams. „Die Sun Rays sind geräuschlos und entwickeln keine Hitze. Die Frage nach der Klimaanlage war vom Tisch.“ Beim Einloggen mit der persönlichen Smartcard steht den Mitarbeitern im CallCenter auch gleich die Telefonanlage zur Verfügung. Überhaupt wurden die neuen Endgeräte von den Kollegen nach einem ersten Ausprobieren sehr gern angenommen. „Die Leute krochen unter die Tische, stöpselten die PCs aus, riefen bei uns an und sagten, dass wir jetzt die Sun Rays aufstellen können“, schmunzelt Williams. Die Gründe für die Akzeptanz sind vielfältig. Neben dem bequemen Einloggen stellt die Sun Ray Architektur den gewohnten Windows-Arbeitsplatz ohne Abstriche im Tempo zur Verfügung. Die Flexibilität in der Arbeitsplatzwahl ist auch ein Grund. Egal, wo man sich befindet – nach Einschub der Karte wird auf einem x-beliebigen Schirm die Arbeitsumgebung dargestellt, die man zuvor verlassen hat. Mit der Smartcard entfällt somit die räumliche Festlegung auf einen Arbeitsplatz. Die Arbeitssitzung begleitet den Anwender überall hin. Und schließlich bot Williams seinen Kollegen noch einen besonderen Bonus: zwei Bildschirme statt einem. „Wir hatten darüber gelesen, dass sich die Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität durch einen zweiten Bildschirm erheblich steigern lässt“, erzählt Williams, „von den Kosten her fiel das nicht sonderlich ins Gewicht, da die Sun Rays selbst sehr günstig sind.“ Inzwischen haben Abteilungsleiter die Produktivität ihrer Mitarbeiter verglichen. Tatsächlich arbeiten jene Mitarbeiter auf Sun Rays mit zwei Bildschirmen um bis zu 30 Prozent effizienter. Das liege wohl daran, dass so das Warenwirtschaftssystem von ResMed auf einem Bildschirm gut dargestellt werden kann und das Dokumentenmanagementsystem sowie die E-Mail auf dem zweiten Bildschirm ihren Platz finden. Besserer Überblick und schneller Zugriff auf die Information, weniger scrollen und klicken – das sind nach Williams Erfahrung wohl die Ursache für den erstaunlichen Produktivitätsgewinn. „Selbst in der Schulung hatten wir enorme Vorteile“, ergänzt der IT-Fachmann, „mit einer extra Karte kann der Mitarbeiter seine Schulung machen. Er kann beispielsweise Windows 2008 einfach ausprobieren, ohne dass wir lange hin- und herinstallieren müssen.“ Immerhin rund 4800 Stunden an Schulung haben die Mitarbeiter absolviert. Auch in der IT-Administration sparen die neuen Arbeitsplätze Zeit und damit Geld. Nach Aussagen von Williams kostet die Einrichtung eines neuen Mitarbeiters kaum mehr als zehn Minuten Aufwand. Verständlich, denn nun sind auch die Anwender zentral auf Sun Servern konsolidiert. Zwei SPARC Enterprise T2000 Server mit Chip Multithreading sowie vier X4440 Multiplattformserver tun dort ihren Dienst. Für die nahe Zukunft plant Williams den Roll-out in ganz Deutschland. ResMed fasst sogar eine Ausweitung der neuen IT-Architektur auf ganz Europa ins Auge, denn, so Williams: „Wir dachten nicht, dass wir soweit gehen und via Sun Secure Global Desktop Software Anwendungen auch remote sehr einfach zur Verfügung stellen können. Wir sind mit der Flexibilität und Stabilität sehr zufrieden.“ Gut zwölf Monate hat die Umstellungsphase in München in Anspruch genommen. Zusammen mit dem Sun Partner Greimel IT waren vier Experten von Sun sowie neben Williams ein weiterer Mitarbeiter bei ResMed damit befasst. Mit dem Return on Invest ist Williams äußerst zufrieden: „Allein an Stromkosten haben wir rund 5.000 Euro in einem Jahr eingespart. Wir haben einen Produktivitätsgewinn von zwei Mitarbeitern in der IT, was bei unserem starken Wachstum dringend notwendig ist. Alles in allem schätze ich einen Einspareffekt von 180.000 Euro.“ Schon nach einem Jahr hatte sich die Investition amortisiert. Paul Williams ist so überzeugt von der neuen IT-Architektur, dass nun auch neben weiteren Standorten in Deutschland auch andere ResMed-Gesellschaften in Europa umgestellt werden. Sein Fazit: „Es hat uns überrascht, wie einfach und flexibel Sun Rays und Sun Secure Global Desktop sind. Nicht nur für unsere Anwender, sondern auch für uns in der IT-Abteilung.“ |
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