Otto Group konsolidiert heterogene Serverlandschaft mit VMware und Sun um Faktor 20Für die Unternehmen und Abteilungen der Otto Group sind spezifische Anwendungen schnell und sicher bereitzustellen. Die hohe Anzahl dedizierter Standalone- Server soll auf Basis einer modernen Virtualisierungsumgebung erheblich reduziert werden. Anforderung
LösungFür die Unternehmen und Abteilungen der Otto Group sind spezifische Anwendungen schnell und sicher bereitzustellen. Die hohe Anzahl dedizierter Standalone-Server soll auf Basis einer modernen Virtualisierungsumgebung erheblich reduziert werden. Die geeignete Hardware-Plattform für die VMware ESX Server fand sich in der Familie der AMD Opteron basierten Systeme von Sun Microsystems. Die Sun Fire X4600 Systeme liefern mit einer Ausbaufähigkeit auf acht AMD Dual-Core Prozessoren bis zu 16 Wege und zeichnen sich durch hohe Redundanz und Hot-Swap-Fähigkeiten aus. Zum Projektstart entschied man sich für vier zur Hälfte bestückte Systeme, die der Otto Group Ausbaureserven für die Zukunft boten. Als Managementserver für die „VMware Virtual Server“ sollten Sun Fire X4100 Systeme zum Einsatz kommen, die mit zwei AMD Dual-Core-Prozessoren betrieben werden sollten. Ergebnisse
Ausführliche ReferenzMit 123 Gesellschaften und 52.668 Mitarbeitern ist die Otto Group als international führender Handels- und Dienstleistungskonzern in 19 Ländern vertreten. Starke Marken wie die Einzelgesellschaft OTTO, myToys.de, Hermes Logistik, EOS, die Hermes Logistik Gruppe, die Hanseatic Bank oder Sportscheck repräsentieren die Gruppe in den Bereichen Multichannel- Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Service. Das Wachstum der Gruppe, die ihren Ursprung vor knapp 60 Jahren im damaligen OTTO-Versand hat, spiegelt sich auch in der IT-Infrastruktur wider: Am Standort der Konzernzentrale der Otto Group in Hamburg wird heute die zentrale IT-Umgebung in zwei Rechenzentren betrieben. Die gewachsene Infrastruktur aus dedizierten Servern entwickelte sich komplex und heterogen, unterschiedlichste Generationen von Windows- und Linux-Betriebssystemen sind im Einsatz.
Weniger ist mehr
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Durch die virtualisierte Umgebung
reduziert sich der Aufwand für die
Einrichtung der Server auf wenige
Minuten. Auf diese Weise können wir
wesentlich schneller auf Anforderungen
Reagieren.
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— Dirk Möller, Projektleiter Otto Group
Ein Projektteam um Leiter Dirk Möller wurde gebildet. Auf VMware als Virtualisierungsplattform hat sich das Team recht schnell festgelegt. „Mit Funktionalitäten wie Vmotion gestattet VMware eine Art Pseudo-Clustering. Das versprach eine deutliche Steigerung der Verfügbarkeit, was für uns ein ausschlaggebender Punkt war“, berichtet Möller. Bereits im Vorfeld des Projektes haben Möller und sein Team ausführlich analysiert, welche Arten von Servern und Anwendungen sich für die Virtualisierung eignen. Zur Migration vorgesehen wurden so zunächst Server mit maximal 2 CPU und nicht mehr als 4 GB Arbeitsund 80 GB Festplattenspeicher. „Im Laufe des Projektes haben wir später auch größere Systeme virtualisiert, die über diese Werte hinausgehen. Grundsätzlich war diese Prüfung dennoch sehr wichtig, da sich nicht alle Anwendungen für Virtualisierung eignen“, so Dirk Möller. Die geeignete Hardware-Plattform für die VMware ESX Server fand sich in der Familie der AMD Opteron basierten Systeme von Sun Microsystems. Die Sun Fire X4600 Systeme liefern mit einer Ausbaufähigkeit auf acht AMD Dual-Core Prozessoren bis zu 16 Wege und zeichnen sich durch hohe Redundanz und Hot-Swap-Fähigkeiten aus. Zum Projektstart entschied man sich für vier zur Hälfte bestückte Systeme, die der Otto Group Ausbaureserven für die Zukunft boten. Als Managementserver für die „VMware Virtual Server“ sollten Sun Fire X4100 Systeme zum Einsatz kommen, die mit zwei AMD Dual-Core-Prozessoren betrieben werden sollten. „Für Sun entschieden wir uns aufgrund der beabsichtigten Multi-Vendor-Strategie unseres Hauses und weil die Lösung einfach passte“, schildert Dirk Möller die Entscheidungsfindung.
Gute Partnerschaft Nicht Tage, sondern Minuten Einmal gestartet, erwies sich das Virtualisierungsprojekt im Hause Otto als ausgesprochen lebendig. Schnell zeigten sich die Vorzüge der Virtualisierung. Zeit und Aufwand, neue Server aufzusetzen, reduzierten sich erheblich. „Durch die virtualisierte Umgebung reduziert sich der Aufwand für die Einrichtung der Server auf wenige Minuten. Auf diese Weise können wir wesentlich schneller auf Anforderungen reagieren“, schildert Dirk Möller ein wesentliches Ergebnis des Projektes. Als realistisch erwiesen sich die beabsichtigte Erhöhung der Verfügbarkeit und die leichtere Administration der virtuellen Server. Wo solche Vorteile überwiegen, war schnell klar, dass deutlich mehr Server virtualisiert werden sollten als ursprünglich geplant. Aus 80 Servern wurden mehr als 160, die nach und nach auf die Sun Vmware Plattform migriert wurden. Die Ausbaureserven der Sun Fire X4600 Systeme erwiesen sich als goldrichtig. Sie wurden sukzessive genutzt und die Virtualisierungsfarm im Verlauf des Projektes von vier auf acht Sun Fire X4600 Systeme erweitert. Auch mit der Performance der Systeme ist Projektleiter Möller „sehr zufrieden“. IT für wachsende Ansprüche Zusätzlich erhöhten sich mit der Zeit die Anforderungen der Fachabteilungen, erklärt Möller. „Immer mehr Anwendungen benötigen Application Server und Datenbanken. Die Applikationen werden immer enger miteinander verzahnt. Der Wunsch nach Echtzeitzugriff hat inzwischen die früher noch üblichen Batch-Verfahren stark verdrängt. Die schnelle und einfache Erweiterbarkeit unserer Virtualisierungsplattform ist da genau richtig.“ Allerdings erhöhe sich mit der durch die Virtualisierung erheblich schnellere Bereitstellung von neuen Diensten auch die Erwartungshaltung der Abteilungen und Anwender. „Die internen Kunden gewöhnen sich sehr schnell an diese neue Servicequalität“, so Dirk Möller. Allerdings erhöhe sich mit der durch die Virtualisierung erheblich schnellere Bereitstellung von neuen Diensten auch die Erwartungshaltung der Abteilungen und Anwender. „Die internen Kunden gewöhnen sich sehr schnell an diese neue Servicequalität“, so Dirk Möller. |
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