o2 führt zentrale Netzwert AAA-Lösung auf Sun x64-Plattform eino2 stellt seinen Kunden neben der flächendeckenden GSM-Versorgung auch mobile Datendienste auf Basis von GPRS- und UMTS-Technologie bereit. Um die Kommunikation mit mobilen Endgeräten zu authentisieren, autorisieren und abzurechnen, bediente sich der Telekommunikationsanbieter seit jeher einer AAA-Lösung (Authentication, Authorization and Accounting). Allerdings hatte er sich mit der Einführung von WAP-Diensten im Jahr 2000 zunächst für eine im WAP-Gateway integrierte AAA-Funktionalität entschieden. Mit der Einführung des AAA-Servers hat o2 nicht nur seine Anforderungen bezüglich Skalierbarkeit, Flexibilität sowie der Anbindung verschiedener Systeme gelöst. Das Unternehmen ist damit auch einen Schritt in Richtung Fixed Mobile Convergence gegangen. Damit ist o2 für künftige Dienste und Welten bestens gerüstet. Anforderung
LösungDer Nemip AAA-Server von Netzwert wurde auf Sun Opteron Hardware implementiert und an die unternehmensspezifischen Anforderungen angepasst. Ergebnisse
Ausführliche Referenzo2 stellt seinen Kunden neben der flächendeckenden GSM-Versorgung auch mobile Daten - dienste auf Basis von GPRS- und UMTS-Technologie bereit. Um die Kommunikation mit mobilen Endgeräten zu authentisieren, autorisieren und abzurechnen, bediente sich der Telekommunikationsanbieter seit jeher einer AAA-Lösung (Authentication, Authorization and Accounting). Allerdings hatte er sich mit der Einführung von WAP-Diensten im Jahr 2000 zunächst für eine im WAP-Gateway integrierte AAA-Funktionalität entschieden. Im Zuge des wachsenden Datenvolumens und mit der Einführung neuer Dienste stieß dieses System an seine Leistungsgrenzen. „Wir brauchten eine separate und zentrale AAA-Infra struk - tur, um die AAA-Funktionen für verschiedene Netzwerk-Typen wie GPRS/UMTS, WLAN und DSL bereitstellen zu können“, erzählt Agustin Macarro, Data Services Group Manager bei o2. Zudem wünschte sich o2, Informationen zu einer bestehenden Datenverbindung aus einer „Session-Datenbank“ verschiedenen anderen Systemen zur Verfügung stellen zu können. Hochverfügbarkeit entscheidend
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Die Server von Sun bieten mit Chip Multi-Threading ausgezeichnete Performance zu einem günstigen Preis und arbeiten absolut stabil. Wir konnten außerdem den Energieverbrauch und Platzbedarf für die Notes Hardware-Plattform signifikant reduzieren.
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— Michael Riedel, Teamleiter Landesbank Baden-Württemberg
Schon Ende 2005 nahm o2 die neue AAA-Lösung in Betrieb. Der dahinter stehende, enge Zeitplan konnte aufgrund einer sehr vertrauensvollen Zusammenarbeit eingehalten werden. Problemstellungen wurden schnellstmöglich gelöst, wobei o2 in Netzwert einen zentralen Ansprechpartner für die Lösung hatte. „Das war für uns wichtig. Die gute Zusammenarbeit zwischen Sun Microsystems und Netzwert war und ist dabei für den Erfolg dieses Projekts unumgänglich. Reibungsverluste hätten wir uns nicht leisten können“, betont der Services Group Manager. Unabhängig vom Zeitplan war auch die technische Realisierung des Projekts äußerst an - spruchs voll. Dem Failover-Mechanismus wurde dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet: „Die Geo-Redundanz haben wir hart getestet. Wir haben das System an einem Standort abge - schaltet und am anderen Standort geprüft, ob die Übernahme unmittelbar greift“, erinnert er sich. Funktionen, die sich nicht auf Anhieb perfekt einstellten, wurden schrittweise optimiert. Mehrfach wurden Schnittstellen überprüft, Vorgänge protokolliert, analysiert und Konfigurationen angepasst, bis die Lösung schließlich der Zielvorstellung entsprach. Mitte 2007 implementierte die LBBW zwei Sun Fire T2000 Server mit T1 Prozessoren. Obwohl sich die Landesbank vorab über Referenzprojekte informiert hatte, blieben Riedel und seine Kollegen skeptisch: „Wir waren dann aber überrascht, welche Leistung die Winzlinge an den Tag legten.“ Im Rack benötigt ein Server gerade einmal zwei Höheneinheiten und kann dennoch fünf herkömmliche Systeme bei gleicher Performance ersetzen. Die Investition für beide Server lag bei der Hälfte der Wartungskosten für die Altlösung, so dass der Return-On-Investment bereits bei Inbetriebnahme erreicht war. Der „Server auf einem Chip“, wie er von manchen Kunden genannt wird, beschleunigt nicht nur Anwendungen, er spart auch Strom. „Den geringeren Energieverbrauch der Sun CMT-Technologie hatten wir bei unserer Entscheidung nicht berücksichtigt“, sagt Riedel: „Angesichts steigender Strompreise sind wir heute froh über diesen zusätzlichen Vorteil der Systeme.“ Der T1-Prozessor benötigt beispielsweise nur 72 Watt und damit nicht mehr als eine herkömmliche Glühbirne. Andere Anbieter, die mehr Leistung durch eine höhere Taktrate erzielen, können hier naturgemäß nicht mithalten.
Bis zu eine Million Kunden parallel aktiv Probleme gab es seit der Einführung der neuen AAA-Lösung keine „und das ist angesichts der Kernfunktionalität des Systems eine enorme Leistung“, freut sich der TK-Experte. „Denn praktisch jeder o2 Kunde greift auf den NeMIP AAA Server zu, egal ob er mit dem Handy oder dem Laptop online geht oder einfach nur eine MMS versendet. Der AAA-Server ist immer im Spiel, bei Postpaid-Kunden genauso wie bei Prepaid-Kunden.“ Pro Sekunde können derzeit mehrere Hundert Kunden eine Verbindung öffnen, bis zu eine Million Nutzer können parallel aktiv sein. Eine Aufstockung dieses Limits ist mit weiteren Sun Hardware-Komponenten einfach machbar. Seit Herbst 2006 unterstützt das System Festnetzinfrastrukturen und damit o2 beim Einstieg in das DSL-Geschäft. Ein einziger, zentraler AAA Server bildet somit unterschiedliche Benutzerprofile ab: MMS-Kunden sind in der Regel nur wenige Sekunden angemeldet, DSLNutzer hingegen oft viele Stunden. Darüber hinaus generiert die Lösung zahlreiche Informationen zusätzlich zur reinen Benutzerkennung. „Mit der Einführung des AAA-Servers sind wir damit auch einen Schritt Richtung Fixed Mobile Convergence und IMS (IP Media Subsystem) gegangen“, betont Macarro. Damit sei o2 für künftige Dienstewelten bestens gerüstet.
Kosteneffizient dank x64-Plattform von
Sun Microsystems Und so hat o2 schon die nächste Herausforderung für den AAA-Server im Visier: die Integration des Wireless-LAN (WLAN)-Zugangs für seine Kunden. Dieses Projekt soll im Frühjahr 2007 abgeschlossen sein. Dann wird o2 mit einer einzigen Plattform die komplette Bandbreite von Mobilfunk- und Festnetzzugangstechniken garantieren – schnell, komfortabel und vor allem ausfallsicher. |
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