Gesundheitswesen

Universitätsklinikum Münster (UKM)

Universitätsklinikum Münster setzt auf Storage Attached Network

Mit den gewählten Komponenten und dem beschriebenen Lösungskonzept ist am UKM heute eine hochverfügbare Lösung mit einem automatischen Wiederanlauf beim Ausfall einer Komponente entstanden.

Anforderung

  • Einführung eines organisationsweiten Speichersystems einschließlich einer Archivierungslösung im eigenen IT-Zentrum.

Lösung

Das Archivsystem basiert auf der Software Sun StorageTek SAM-FS und wird auf einem hochverfügbaren Cluster unter dem Betriebssystem Sun Solaris mit einer Bandbibliothek Sun StorageTek L1400 betrieben.

Ergebnisse

  • Unternehmensdaten werden effektiv verwaltet, organisiert und entsprechend ihrer Bedeutung für das Unternehmen auch unveränderbar abgelegt.
  • Zentrales Speichersystem mit ausfallsicheren Speichern und einer leistungsfähigen Archivlösung.

Ausführliche Referenz

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) gehört mit rund 1.300 Betten zu den großen deutschen Krankenhäusern der Maximalversorgung. Jährlich werden rund 44.000 stationäre und 230.000 ambulante Patienten aus ganz Deutschland und dem Ausland am UKM behandelt. Auch als Ausbildungsstätte für angehende Ärzte und Wissenschaftler genießt die Medizinische Fakultät internationalen Ruf. An den 33 Kliniken und Polikliniken sind über 7.500 Mitarbeiter beschäftigt. Insbesondere Patienten mit schweren und seltenen Erkrankungen profitieren von den umfassenden Leistungen des UKM. Dazu gehören die Entzündungs- und Transplantationsmedizin, Herz- und Gefäßmedizin, sowie die Tumormedizin.

Die Speicherlandschaft des Universitätsklinikums Münster (UKM) setzte sich vor Projektbeginn aus einer Vielzahl dezentraler Speicherkomponenten zusammen. Diese wurden den heutigen Anforderungen an Speicherplatz, Flexibilität und Mandantenfähigkeit nicht mehr gerecht und waren zudem nicht zukunftssicher. Vor allem neue rechtliche Anforderungen zur Archivierung von Daten machten die Modernisierung nötig. Das Universitätsklinikum Münster plante aus diesem Grund die Einführung eines organisationsweiten Speichersystems einschließlich einer Archivierungslösung im eigenen IT-Zentrum. Diese Lösung soll künftig allen Einrichtungen des Klinikums als zentraler Service für Onlinedatenspeicherung und Archivierung angeboten werden. Mit der neuen Lösung sollten mittel- bis langfristig alle existierenden dezentralen Speicherlösungen abgelöst werden.

Mit den gewählten Komponenten und dem beschriebenen Lösungskonzept ist am UKM heute eine hochverfügbare Lösung mit einem automatischen Wiederanlauf beim Ausfall einer Komponente entstanden. Damit verfügen alle Klinikbetriebe innerhalb des UKM über ein zentrales Speichersystem mit ausfallsicheren Speichern und einer leistungsfähigen Archivlösung. „Sofern neue Anforderungen innerhalb des Klinikbetriebs hinzukommen, ist die Lösung für das UKM flexibel und ganz einfach skalierbar“, verdeutlicht Daniela Hoffmann, Projektleiterin von Computacenter. Die Verfügbarkeit der Daten wurde zudem mit dem neuen Konzept wirksam erhöht. „Wir haben uns für Computacenter entschieden, weil uns die in der Lösung angebotenen Systeme durch ihre Funktionalität und Wirtschaftlichkeit überzeugt haben. Ebenso war der uns vorab aufgezeigte Projektverlauf optimal“, so das Fazit von Ulrich Tomisch.

Das Archivsystem basiert auf der Software Sun StorageTek SAM-FS und wird auf einem hochverfügbaren Cluster unter dem Betriebssystem Sun Solaris mit einer Bandbibliothek Sun StorageTek L1400 betrieben. Sun StorageTek SAM-FS unterstützt Anwender dabei, ihre Unternehmensdaten effektiv zu verwalten, zu organisieren und entsprechend ihrer Bedeutung für das Unternehmen auch unveränderbar abzulegen. Die Lösung ermöglicht den Datenzugriff auf alle Unternehmensdaten über nur einen Zugriffsort, unabhängig von Anzahl, Alter und Qualität der physischen Speichermedien. Die Client-Rechner der unterschiedlichen Klinkbereiche sind über die Protokolle CIFS und NFS mit dem Archivsystem verbunden. Computacenter hat die neue Lösung fristgerecht binnen drei Monaten implementiert. „Wir sind sehr zufrieden mit der technischen und organisatorischen Kompetenz aller Projektmitarbeiter von Computacenter. Auch die flexible Vorgehensweise während des Projekts hat uns bei der Umsetzung geholfen“, sagt Ulrich Tomisch, Leiter des Systemdienstes am IT-Zentrum des UKM.

Leistung und Effizienz
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