Lokalisten.de: Fünf Freunde rollen Internet-Netzwerk aufDie neue Lösung entspricht den Anforderungen von Lokalisten.de perfekt. Dank der weiteren Skalierbarkeit deckt sie die künftigen und momentan in ihrer gewaltigen Dimension unvorhersehbaren Wachstumsschritte ab und garantiert den problemlosen Betrieb. Die "Try and Buy"-Aktion wiederum setzte die Hemmschwelle herab, solch ein System in ein Non-Profit-Unternehmen einzuführen. Anforderung
LösungDie Lösung wurde von Sun Microsystems im Rahmen der "Try and buy-Aktion" geliefert. Dienstleister Spacenet setzte das System auf und nahm es in Betrieb. Ergebnisse
Ausführliche ReferenzJeder kennt hier jeden: Dietmar Uli und Karin Sabine und Peter Andrea. Kein Wunder: www.lokalisten.de ist ein Online-Netzwerk von Freunden und Freundesfreunden. Wer hier drin sein will, muss eingeladen werden. Dann darf er sein Foto einstellen und ein kurzes Profil angeben. So gekennzeichnet, kann er loslegen und Freunden Mails schicken, nach potenziellen Tennis-Partnern im Umkreis seiner Postleitzahl suchen oder auch kurzfristig ein paar zusätzliche Abnehmer für den nicht leer werdenden Topf Spaghetti zum Abendessen einladen. Gedacht war die Internet-Plattform eigentlich als virtuelles Wohnzimmer von fünf Freunden. „Wir wollten ursprünglich ein Loft anmieten, als Ort, um Freunde zu treffen, ohne sich ins nächste Lokal aufmachen zu müssen“, informiert Peter Wehner, Trendscout von Lokalisten.de. Ein Zwischending sollte es sein, zwischen der heimischen Couch und der öffentlichen Kneipe. Weil aber die Kosten das Budget der Freunde und sogar deren Freundesfreunde überschritten, entschieden sie sich, dieses Wohnzimmer erst einmal virtuell einzurichten. Schließlich gehört der Computer für alle sowieso zum Alltag. Als Versuchsballon sandten sie die Internetadresse an die engsten Freunde. Innerhalb kürzester Zeit war der Versuchsballon zum Selbstläufer mutiert. In das im Mai 2005 von fünf Freunden gegründete Online-Loft hatten sich binnen drei Wochen bereits ein paar hundert Kumpane eingemietet. Inzwischen sind es 175.000. Etwa 55 Prozent davon männlich, etwa die Hälfte Singles. Die Plattform wächst und wächst.
Wachstumsschmerzen: dritter Server nach drei Monaten
“
Die Entscheidung wäre letztlich
wahrscheinlich wieder auf eine
gebrauchte Maschine gefallen, wenn wir
nicht von der Aktion „Try and Buy“ gehört
hätten. 60 Tage kostenlos probenutzen
und erst dann kaufen, das war genau das,
was unseren Vorstellungen entsprach.
”
— Peter Wehner, Trendscout Lokalisten.de
Damit war erst einmal Ruhe an der Rechnerfront, bis vor etwa vier Monaten oder, anders gesagt, bei etwa 2.500 gleichzeitig eingeloggten Besuchern, ein neuer „Bottleneck“ auftauchte: diesmal nicht bei dem Webserver, sondern auf der Applikationsseite. Nichts ging mehr. Und die Fragen der Online- Gäste häuften sich: „Was macht Ihr da eigentlich, warum ist die Website regelmäßig tot?“, erinnert sich Schauermann. Auch dass das Team rechenintensive Features kurzer Hand aus dem Angebot entfernte, half nur beschränkt, so dass die Gründer schon darüber witzelten, welche Werbung am besten in die regelmäßige Zwangspause passte.
„Try and Buy“ erleichtert Auswahl des
neuen Applikations-Servers
Die Bestellung wurde aufgegeben, der Server Ende April geliefert. Die Installation übernahmen die IT-Spezialisten von Space.Net. Sie richteten den Anwendungs-Server ein und setzten die in Java geschriebene Anwendung neu auf. Ohne Probleme. Gleichzeitig portierte Space.Net die Applikation von der alten Solaris Version auf Solaris 10. Ebenfalls ohne Probleme. Der Server ging in Betrieb und läuft seither schlichtweg ohne jegliche Probleme. Downtimes beklagen die Lokalisten inzwischen nicht mehr. Trotz weiter wachsender Zugriffszahlen. Die weitere Skalierbarkeit ist ebenfalls garantiert, dank eines Clusters mit sechs Applikations-Servern, welcher auf der Maschine installiert ist. Übersetzung in mehreren Sprachen in
Arbeit Nun können sich die Lokalisten endlich wieder neuen Themen widmen, um ihr virtuelles Wohnzimmer noch schöner zu machen: etwa der Übersetzung der Site in die englische, französische, spanische und italienische Sprache, um auch in diesen Ländern Freunde zu vernetzen. Auch der Einbau neuer Funktionen wird diskutiert. So träumen die fünf Freunde und viele weitere Mitglieder von einem eigenen Chatsystem. Nicht zuletzt sollen auch noch mobile Services integriert werden. „Schön wäre es auch, wenn man sein Lieblingslied einspielen könnte oder einen gerade per Handy aufgenommenen Kurzfilm“, sinniert Schauermann. Doch spätestens dann ist die gerade frisch aufgefüllte Hardware-Pipeline – neben dem Applikations-Server auch noch durch einen neuen Sun Fire T1000 Webserver – wieder leer und eine neue Erweiterung fällig. Also wird dieser Traum wohl eine Weile noch Traum bleiben. „Obwohl“, wirft Wehner ein, „unseren ersten Traum haben wir uns ja inzwischen auch erfüllt: das reale Wohnzimmer- Loft.“ Denn eins haben die Gründer der Online-Plattform von Anfang an klar gestellt: Das wahre Leben ist offline. Und das Internet nur ein Unterstützungswerkzeug für das Leben in der Realität. |
Leistung und Effizienz
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