Lekkerland vertraut beim Backup auf SunDas neue System erfüllt sämtliche Vorgaben von Lekkerland. Zwei Sun FLX380 Disksysteme als Storage Backend der virtuellen Tape-Lösung ermöglichen es, das Sicherungsfenster auf 4 Stunden zu reduzieren. Zur Langzeitarchivierung sowie zusätzliche Sicherungen zu unternehmenskritischer Systeme auf auslagerbaren Medien wird eine Sun StorageTek SL500 Library mit LT=3 Laufwerken genutzt. Anforderung
LösungDie neue Archivierungslösung bestehend aus Standard Speicherprodukten von Sun und Falconstor wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden realisiert. Sun StorageTek fungierte als Generalunternehmer. Ergebnisse
Ausführliche ReferenzDie Lekkerland GmbH & Co. KG ist der Full-Service Partner für alle Convenience Absatzkanäle Deutschlands. Es dürfte wohl nur wenige Menschen hierzulande geben, die noch nie etwas mit dem europäischen Grosshandels- und Logistikspezialisten zu tun hatten. In zwölf Ländern Europas beliefert das Unternehmen 131.000 Tankstellen-Shops, Kioske, Tabakwarenfach ge - schäfte, Getränkefachmärkte, Kaufhäuser, Lebensmittelmärkte, Fast-Food-Ketten, Bäcker - eien, Kantinen und Convenience-Stores mit einem Vollsortiment aus Tabak- und Süßwaren, Getränken, Snacks, Fast Food, Frische-Artikeln, Non-Food und Telefonkarten. Im vergangenen Jahr haben die rund 7.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns 10,5 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Tendenz steigend.
Das Problem: Die Datensicherung kann mit der Dynamik des Datenwachstums nicht
Schritt halten Die Lösung: VTL auf Basis von Sun StorageTek Dazu hätte Lekkerland den vorhandenen Band roboter aufrüsten beziehungsweise die eingebauten Tape-Laufwerke durch neuere ersetzen können. „Doch wir hatten zuvor immer wieder Probleme mit den Tape-Laufwerken gehabt“, konstatiert Katja Zimmermann, Leiterin System - management der Lekkerland Information Systems GmbH. Wenn der Datenfluss nicht konstant ist, also bei kleineren Applikationen, arbeiten Tape-Laufwerke während des Backups im Stop-and-Go-Betrieb. Das verschleißt sowohl die Bänder als auch die Schreib-Lese-Köpfe. Geeigneter erschien den Spezialisten daher eine andere Backup-Variante. Sie sah vor, kleinere Systeme zunächst per Disk zu speichern und erst die komplett beschriebenen Disks auf Tape zu sichern. Lediglich die großen Systeme sollten direkt auf Tape gesichert werden. Lekkerland wählte eine Virtual Tape Library (VTL) auf Basis von Sun StorageTek Produkten. „Diese Lösung erschien uns im Hinblick auf Kapazität, Leistungsfähigkeit und Investitionsschutz, also Zukunftssicherheit optimal“, erinnert sich Katja Zimmermann. Die Anschaffungskosten der virtuellen Variante versprachen nur wenig teurer zu werden, als die der klassischen Alternative, die Supportkosten hingegen deutlich geringer, schon wegen der hohen Verschleißrate der Tape-Laufwerke.
Die Vorteile: Ausfallsicherheit, Zeitgewinn
und Kostenersparnis Das neue Backup-Konzept sieht wie bisher eine Kreuzsicherung der beiden Rechenzentren vor. Rechenzentrum 1 (RZ1) wird über eine Storage Library in Netzwerkraum 2 (NW2) gesichert, Rechenzentrum 2 (RZ2) über die Storage Library in Netzwerkraum 1 (NW1). Zwei Sun FLX380 Disksysteme dienen als Zwischenspeicher der virtuellen Tape-Lösung (FalconStor VTL). Die Langzeitarchiverung sowie zusätzliche Sicherungen unternehmenskritischer Systeme auf ausgelagerte Medien übernimmt eine Sun StorageTek SL500 Library mit LTO3 Laufwerken. Um die in der Ausschreibung geforderte Kompression zu erzielen, musste die Lösung gezielt konfiguriert werden. „Bandlaufwerke können die zu speichernde Datenmenge zu sammenschmelzen. Das erhöht den Durchsatz der VTLKomponente und spart Speicherplatz“, erklärt Katja Zimmermann. „Virtuelle Lösungen emulieren diese Kompression. Das tun sie entweder über das Betriebssystem des VTL-Servers oder mit Hilfe von speziellen Hardware-Komponenten.“ Mit Hilfe von Kompressionskarten ließen sich der geforderte Durchsatz und die gewünschte Kompression erzielen. Dann allerdings sogar besser als erwartet. „Dank Kompression schrumpft die 4,2 Terabyte große Datenbank unseres Retail-Systems auf rund 950 Gigabyte“, freut sich Zimmermann. „Der Datendurchsatz beträgt inzwischen 200 Megabyte pro Sekunde“, wobei die Server-Komponenten, nicht der VTL-Server der limitierende Faktor sind. Insgesamt liegt der Datendurchsatz der VTL-Einheit komprimiert bei 400 Megabyte pro Sekunde. „Damit sind wir in der Lage, die nötigen Sicherungen des Retail-Systems in einem nur sechs Stunden großen Zeitfenster abzuwickeln.“ Auch alle anderen Sicherungsläufe haben sich dramatisch beschleunigt. Damit wird der Tagesbetrieb nicht mehr gestört, selbst dann nicht, wenn die Datenmenge größer werden sollte. Denn das neue System ist auch über die bereits installierten rund 53 Terabyte weiter ausbaubar und lässt sich damit problemlos an steigende Datenvolumina anpassen. Die VTL-Appliance und das Disksubsystem können sogar unabhängig voneinander skaliert werden. Benötigt Lekkerland höhere Speicherfähigkeit, wird das Disksubsystem ausgebaut, höheren Durchsatz gewährt ein entsprechend angepasster VTL-Server. Aufgrund der redundant angelegten Systeme konnte auch die Ausfallsicherheit der Anlage deutlich erhöht werden. Da die VTL-Appliance im Clusterbetrieb läuft, arbeitet das System selbst dann noch weiter, wenn einer der VTL-Server den Dienst versagen sollte. Nicht zuletzt haben sich Wartung und Service deutlich vereinfacht. Dank der automatischen Mail-Home-Funktion müssen die Experten von Lekkerland im Falle einer Störung nicht einmal mehr zum Telefonhörer greifen. Der Techniker kommt von selbst. |
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