Fertigung

KEB Karl E. Brinkmann

Zentraler Speicher für besten Antrieb

Die KEB beschäftigt sich seit über drei Jahrzehnten mit klassischer Antriebstechnik. Innovation und Weiterentwicklung sind für das Unternehmen wichtig, um auch morgen im „antreibenden“ Geschäft erfolgreich zu sein. Ein interner treibender Faktor ist die IT-Struktur, die sich entsprechend wachsenden Herausforderungen anpassen muss. Firmenexpansionen und Datenwachstum erforderten eine komplexe, leistungsstarke und vor allem zuverlässige Lösung als Herz der KEB-EDV.

Anforderung

  • Konsolidieren der bestehenden Speicher-Infrastruktur
  • Optimale Ausfallsicherheit
  • Disaster Recovery-Konzept
  • Cluster-Fähigkeit

Lösung

Der Aufbau einer Cluster-Architektur mit einem Sun StorageTek 6140 Array gibt dem Unternehmen hohe Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit. Die Hochverfügbarkeit wird nun durch zwei Standorte und die synchrone Spiegelung von der vorhandenen Sun StorageTek FlexLine 240 auf das neue Sun Sun StorageTek 6140 gewährleistet.

Ergebnisse

  • Hochverfügbare und zuverlässige Datensicherungslösung
  • Tägliches reibungsloses Backup
  • Problemloser globaler Einsatz
  • Sichere Disaster-Recovery-Strategie
  • Zentralisierte Prozesse
  • Administrationserleichterung

Ausführliche Referenz

Die KEB beschäftigt sich seit über drei Jahrzehnten mit klassischer Antriebstechnik. Ein interner treibender Faktor ist die IT-Struktur, die sich entsprechend wachsenden Herausforderungen anpassen muss. Firmenexpansionen und Datenwachstum erforderten eine komplexe, leistungsstarke und vor allem zuverlässige Lösung als Herz der KEB-EDV.

Das Thema Antrieb beschäftigt das Unternehmen KEB seit über 35 Jahren. Als Hersteller mechanischer und elektronischer Antriebs- und Steuerungstechnik weiß die KEB, dass eine Mischung aus traditionell und modern kein Widerspruch sein muss. In der EDV ist es für die KEB wichtig, modernste Technologien einzusetzen, die auf traditionell sicheren Strategien basieren. Hochverfügbarkeit, Ausfallsicherheit und Konsolidierung sind dabei die wichtigsten Kriterien, die die KEB kontinuierlich im Auge behalten muss.

Branchentraditionalist mit Technologie-Bewusstsein
Das Unternehmen blickt auf fast 37 Jahre Firmenhistorie zurück. 1972 mit Hauptsitz in Ostwestfalen gegründet, erarbeitete sich die KEB mit Qualitätsprodukten weltweit eine marktführende Position im Bereich der Antriebstechnik. Heute sorgen international fast 1000 Mitarbeiter in 17 Niederlassungen auf drei Kontinenten dafür, dass das Unternehmen technologische Maßstäbe setzt. Bei einer solchen Expansion über den Erdball hinweg gehört mehr als nur qualitativ hochwertiges Handwerkszeug dazu, über Jahrzehnte hinweg wirtschaftlich zu bestehen. Interne Strukturen, Prozesse und die technische Infrastruktur müssen im Einklang sein und in allen Standorten zuverlässig funktionieren.


Mit der neuen Lösung verfügen wir über leistungsstarke und zuverlässige EDV, die uns globale Flexibilität garantiert. Fast 60 Prozent der hier installierten Server werden weltweit genutzt. Unser gemischtes Fibre-Channel-Netzwerk aus 1/2/4-Gbit/s-Technologie sorgt dabei für gute Performance. Backup- oder Ausfall-Probleme müssen wir dank des Disaster-Recovery-Plans und der gelungenen Umsetzung nicht fürchten. Unsere IT tut nun das, was unsere Kunden auch von unseren Getrieben, Antrieben und Kupplungen erwarten: sie funktioniert reibungslos. Dabei kommt es, wie bei einem guten Getriebe, auf das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten an. Wir sind sicher, mit den Partnern Sun und TargoSoft genau die richtige Verbindung für nahtloses Ineinandergreifen aller IT-Bestandteile gefunden zu haben.
— Bernd Huxhage, Stellvertretender Leiter IT Service

Standardisieren ohne individuelle Anforderungen zu vernachlässigen
Der Standort Barntrup ist nicht nur der Hauptsitz des Stammgeschäftes, sondern auch das Herz der unternehmensweiten Datenverwaltung. Im Rechenzentrum der KEB laufen alle IT-Lebensadern zusammen. Die Zentralisierung in Verbindung mit Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit war ein Kernkriterium bei der Suche nach einer geeigneten Lösung.

Die KEB verfügt über eine komplexe IT-Struktur. Dazu gehören unter anderem AS 400-Systeme, NetWare-Server sowie IBM DS8000-Speicher. Ebenso kommen ein selbst programmiertes ERP-System mit Cobol, CAD/CAM-Programme, SAP DB2-Datenbank, Windows, Citrix, VMware sowie ein globales eDirectory hinzu. Darüber hinaus erschwerten internationale Tätigkeiten eine zentrale Administration und Sicherung. Die KEB arbeitet in unterschiedlichen Zeitzonen, was ein einheitlich geregeltes Backup schier unmöglich macht.

Der Fokus lag auf dem Standardisieren und Konsolidieren der EDV-Umgebung. Darüber hinaus benötigte die KEB Hochverfügbarkeit sowie ein solides Disaster-Recovery-Konzept. Die neue EDV-Umgebung sollte ein Cluster-fähiges SAN darstellen, das zwei Umgebungen sichert und in zwei RZ untergebracht ist. Zusätzlich zu moderner Technologie verlangte das IT-Team auch die Integration einer bereits existierenden SAN sowie einer Sun StorageTek FlexLine 240 mit Dual-Path-Technik.

Hochverfügbar und ausfallsicher
Das EDV-Team entschied sich für eine Lösung von Sun Microsystems sowie den Integrator TargoSoft, IT-Systemhaus GmbH, Hamburg. Die Entscheidung wurde getroffen, da eine zu sichernde Umgebung aus einem 3-Node-NetWare-Cluster bestand. Die zweite Infrastruktur enthält sechs VMware ESX-Server mit insgesamt 50 virtuellen Rechnern. Sun bot den migrationsfähigen Speicher mit leistungsstarker Technologie und TargoSoft konnte als Experte im SAN-, Novell- und Virtualisierungsumfeld diese Bereiche bestens in der Speicherumgebung integrieren.

Es wurde eine Erweiterung des bestehenden SANs umgesetzt, wobei die zentralen Speicherkomponenten das bereits eingesetzte Storage in Verbindung mit einem neuen Sun Sun StorageTek 6140 Array sind. In Kombination mit dem Sun Remote Volume Mirroring (RVM) erfolgt hier eine synchrone Spiegelung von der Sun StorageTek FlexLine 240 auf das Sun Sun StorageTek 6140 Array, welches sich an einem zweiten Standort befindet. Die hohe Ausfallsicherheit wird zudem durch die Dual-Path-Switch-Struktur untermauert.

Speicherumfeld läuft wie ein gutes Getriebe
Die Spiegelung schützt die KEB gegen eventuelle Systemausfälle und zudem steht eine Backup- und Disaster-Recovery-Strategie bereit. Alle weltweit verteilten Server erhalten jetzt ihre Sicherung in Barntrup. Insgesamt fallen jeden Tag etwa 40 bis 50 GByte an neuen Daten an. Darüber hinaus werden rund 200 GByte an Daten zwischen Servern und Clients weltweit ausgetauscht. Die neue Lösung erlaubt nun ein tägliches Backup und die inkrementelle Sicherung der Daten auf Band.

Die Zentralisierung der Prozesse brachte zudem eine enorme Administrationserleichterung mit sich. Zusätzlich freut sich das IT-Team über den erreichten Investitionsschutz. Durch die gute Einbindung vorhandener Sun Storagetek Technik und die Integration und Migration der anforderungsintensiven Novell-Umgebung konnte das Unternehmen Ressourcen optimal nutzen. Das neu eingeführte Disaster-Recovery-Konzept sichert zusätzlich sowohl die neu als auch früher getätigten Kosten ab.

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