Handel

Hela Gewürzwerk Hermann Laue

Hela Gewürzwerk erweitert SAN durch neue Technologien von Sun Microsystems und LSI

Bereits vor einigen Jahren wurde im Hela Rechenzentrum in Ahrensburg ein Storage Area Network installiert, um die benötigte Flexibilität und Handlungsfähigkeit in der IT zu gewährleisten. In diesem Netzwerk laufen Informationen von über 350 Arbeitsplatzstationen und über 120 mobilen Scanner-Geräten zusammen. Über ein internes WLAN-Netz ist das Unternehmen im Stande, schnell und umfassend die wichtigsten Material- und Produktionsdaten zu erfassen und zu dokumentieren. Qualität heißt in diesem Fall nicht nur der Einsatz modernster Gerätschaften sondern auch der gesetzlich geforderten Rückverfolgbarkeit von Produktions- und Verpackungsmaterialien in vollem Umfang entsprechen zu können. Das SAN fasst verschiedenste Applikationsdaten, eine Open-Source Datenbank sowie ein selbst erstelltes Warenwirtschaftssystem. Die eingesetzten Server arbeiten mit NetWare und Linux. Ein Ausfall der IT-Systeme und der von ihnen verwalteten Informationen hätte unweigerlich Geschäftsverluste zu Folge. Voranschreitende Änderungen im Server-Umfeld und der vertraglich auslaufende Support für die vorhandenen IT-Systeme führten zu der Entscheidung des IT-Leiters Stefan Winter, die notwendigen Schritte für die Erneuerung und den Ausbau des Speichernetzwerkes in die Wege zu leiten.

Anforderung

  • Erneuerung und Ausbau des Speichernetzwerks.

Lösung

Die Wahl fiel auf Speichersysteme von Sun Microsystems mit LSI-Technologie sowie auf einen erfahrenen IT-Dienstleister, der TargoSoft IT-Systemhaus GmbH, Hamburg. Die letztlich gewählte Lösung enthielt die Sun StorageTek-Systeme ST6540 und ST6140, die Bandbibliothek SL500 mit LTO-3-Technologie, einen Brocade-Switch 4140 sowie die dazugehörenden Service-Leistungen über eine Zeitraum von vier Jahren. Zwei Festplatten-Arrays garantieren Speicherplatz von 37 Terabyte, brutto. Dieses Speichervolumen setzt sich aus 96 FC- und 32 SATA-Platten innerhalb beider Modelle zusammen. Diese sind in unterschiedlichen RAID-Gruppen aufgeteilt. Das 6540-Modell fungiert als Primärsystem und damit des Online- Datenspeichers sowie als Backup-Device. Das 6140-Array übernimmt die Rolle des Remote Storage. Die dahinter angeschlossene Library verfügt über zwei LTO-3-Laufwerke sowie 30 aktive Slots. Sowohl die Bandbibliothek als auch die Disksysteme lassen sich noch kapazitär skalieren. Im Zuge der SAN-Erweiterung erfolgte zudem auch die Einführung der 4-Gbit/s-FC-Netzwerk-Technologie.

Ergebnisse

  • Das SAN fasst verschiedenste Applikationsdaten, eine Open-Source-Datenbank sowie ein selbst erstelltes Warenwirtschaftssystem.
  • Einfache Datenmigration.
  • Erhöhung der Speicherkapazität des SATA-Festplattensystems.
  • Einführung einer zentralen LTO-3-Library.
  • Erweiterung des Ausfallrechenzentrums und die Risikoverteilung durch die Einbindung der jeweiligen Hersteller.

Produkte und Services

  • Sun StorageTek 6540 Array
  • Sun StorageTek 6140 Array
  • Sun StorageTek SL500 Modular Library System
  • Brocade 4100 Switch
  • Services

Ausführliche Referenz

Qualität von Anfang an – Unter diesem Motto operiert die Hela Gewürzwerk Hermann Laue GmbH & Co. KG in einem weltweiten Netz mit seinen Kunden. Dabei weiß das traditionsbewusste Unternehmen, dass es in vielen Dingen auch Vorreiter sein muss. Dies gilt nicht nur für die eigene Produktion, sondern auch für die technischen Grundlagen, die für die Herstellungs- und Vertriebsprozesse notwendig sind.

Gegründet 1906 in Hamburg, etablierte sich der Familienbetrieb zu einem weltweit führenden Unternehmen in der Lebensmittelbranche. Hela verfügt über internationale Produktionsstandorte und agiert über ein globales Netz von Vertriebspartnern. Zum Erfolg und somit zum kontinuierlichen Unternehmenswachstum gehört auch eine funktionierende IT-Landschaft, die stets den wechselnden Anforderungen angepasst wird. Dabei spielen komplexe Geschäftsprozesse, betriebliche Ablaufsteuerungen sowie gesetzliche Regularien eine wesentliche Rolle.


Die internen Abläufe sind dank der neuen Installation im SAN schneller geworden. Unsere IT-Umgebung ist nicht zur zukunftstauglich, sondern brachte uns bereits große Vorteile. Wir können uns durchaus vorstellen, zusätzliche Erweiterungen des bestehenden Systems vorzunehmen. Das ist ein guter Gradmesser unserer Zufriedenheit
— Stefan Winter, IT Leiter Hela Gewürzwerk

Wachsende Herausforderungen im SAN
Bereits vor einigen Jahren wurde im Hela Rechenzentrum in Ahrensburg ein Storage Area Network installiert, um die benötigte Flexibilität und Handlungsfähigkeit in der IT zu gewährleisten. In diesem Netzwerk laufen Informationen von über 350 Arbeitsplatzstationen und über 120 mobilen Scanner-Geräten zusammen. Über ein internes WLAN-Netz ist das Unternehmen im Stande, schnell und umfassend die wichtigsten Material- und Produktionsdaten zu erfassen und zu dokumentieren. Qualität heißt in diesem Fall nicht nur der Einsatz modernster Gerätschaften sondern auch der gesetzlich geforderten Rückverfolgbarkeit von Produktions- und Verpackungsmaterialien in vollem Umfang entsprechen zu können.

Das SAN fasst verschiedenste Applikationsdaten, eine Open-Source Datenbank sowie ein selbst erstelltes Warenwirtschaftssystem. Die eingesetzten Server arbeiten mit NetWare und Linux. Ein Ausfall der IT-Systeme und der von ihnen verwalteten Informationen hätte unweigerlich Geschäftsverluste zu Folge. Voranschreitende Änderungen im Server-Umfeld und der vertraglich auslaufende Support für die vorhandenen IT-Systeme führten zu der Entscheidung des IT-Leiters Stefan Winter, die notwendigen Schritte für die Erneuerung und den Ausbau des Speichernetzwerkes in die Wege zu leiten.

Technische Erweiterung und Datenmigration in einem Zug Das Team um Stefan Winter suchte nach einer Möglichkeit, die bislang zum Einsatz kommenden D 178-Modelle, 2-Gbit/s-Fibre-Channel Arrays von Storage Tek abzulösen. Zur Zielstellung gehörten die einfache Datenmigration, die Erhöhung der Speicherkapazität des SATA-Festplattensystems, die Einführung einer zentralen LTO-3-Library, die Erweiterung des Ausfallrechenzentrums und die Risikoverteilung durch die Einbindung der jeweiligen Hersteller. Darüber hinaus hatten kompetenter Service und eine erweiterte Herstellergarantie hohe Priorität bei der Hela IT-Leitung.

Die Wahl fiel auf Speichersysteme von SunMicrosystems mit LSI-Technologie sowie auf einen erfahrenen IT-Dienstleister, der TargoSoft IT-Systemhaus GmbH, Hamburg. Die letztlich gewählte Lösung enthielt die Sun StorageTek-Systeme ST6540 und ST6140, die Bandbibliothek SL500 mit LTO-3-Technologie, einen Brocade-Switch 4140 sowie die dazugehörenden Service-Leistungen über eine Zeitraum von vier Jahren.

Zwei Festplatten-Arrays garantieren Speicherplatz von 37 Terabyte, brutto. Dieses Speichervolumen setzt sich aus 96 FC- und 32 SATA-Platten innerhalb beider Modelle zusammen. Diese sind in unterschiedlichen RAID-Gruppen aufgeteilt. Das 6540-Modell fungiert als Primärsystem und damit des Online- Datenspeichers sowie als Backup-Device. Das 6140-Array übernimmt die Rolle des Remote Storage. Die dahinter angeschlossene Library verfügt über zwei LTO-3-Laufwerke sowie 30 aktive Slots. Sowohl die Bandbibliothek als auch die Disksysteme lassen sich noch kapazitär skalieren. Im Zuge der SAN-Erweiterung erfolgte zudem auch die Einführung der 4-Gbit/s-FC-Netzwerk-Technologie.

Für Stefan Winter kam kein Alternativangebot in Frage, da Preis-Leistungsverhältnis und einfache Datenmigration mit dieser Lösung gewährleistet wurden. Ebenso sprachen die guten Erfahrungen sowie überzeugende Zusammenarbeit und guter Service in vorangegangenen Projekten für diese Entscheidung.

Zuverlässige Geschäftsprozesse durch zuverlässige Technologie
Die Umsetzung des Projekts begann bereits Anfang 2007. Für die Realisierung war das IT-Systemhaus TargoSoft maßgeblich verantwortlich. Die Datenmigration stellte hierbei einen besonderen geschäftskritischen Prozess dar. Es galt, die Kommunikation zwischen allen Verantwortlichen reibungslos zusammen zu führen. Im Zuge der Projektumsetzung fungierte TargoSoft als vermittelndes Bindeglied und gewährleistete so die konstruktive Zusammenarbeit der Fachleute von Sun, LSI und aus dem eigenen Hause.

Für eine nahezu reibungslose Migration sorgten nicht zuletzt zahlreiche Gespräche mit den Experten von LSI und Sun. Die nun im Einsatz befindliche Lösung entspricht zudem den Qualitätsansprüchen der Gewürzprofis.

Optimiertes Backup schafft Produktionspotential Die wesentlichen zeitlichen Verbesserungen des Backups durch die neue Disk-to-Disk-to- Tape-Technologie erfreuen das IT-Team von Hela besonders. Das Backup-Fenster konnte um 50 Prozent verkleinert werden, selbstverständlich bei gleich bleibender Qualität.

Dank der Offenheit von Hela gegenüber neusten Technologien kann sich das Unternehmen auch in Zukunft mit anderen internationalen und marktführenden Firmen messen. Mit Innovationsgeist und dem Mut, Änderungen umzusetzen, wird der Gewürzexperte mit Sicherheit immer wieder den Geschmack der Zeit treffen.

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