Mit SAM zur sicheren Archivierung und effizienten Prozessen in der DruckvorstufeHeterogen und an ihrer Kapazitätsgrenze war die Speicherlandschaft der Druckvorstufe bei GGP Media noch Anfang 2008. Dies änderte sich schlagartig Mitte des Jahres: Das Bechtle IT-Systemhaus Weimar führte mit Unterstützung von Sun in nur einem Monat ein hierarchisches Speichermanagement ein. Es verwaltet beliebig viele Dateien und legt sie nach vorgegebenen Regeln automatisiert ab. Damit ist GGP für die Zukunft gut vorbereitet und kann geschäftlich jederzeit neue Wege beschreiten. Anforderung
LösungSun und Bechtle führten bei GGP Media das hierarchische Speichersystem SAM ein. Die dreistufige Lösung basiert auf Hardware von Sun, ist durch Speicherkomponenten plattformunabhängig erweiter- und erneuerbar. Anwender können ohne Zuarbeit von Archivaren oder Administratoren auf alle Datenbestände zugreifen. Ergebnisse
Ausführliche ReferenzBis zu 17.000 digitale Einzelseiten bearbeitet die Vorstufe der GGP Media GmbH im thüringischen Pößneck täglich. Das hundert Jahre alte Traditionsunternehmen gehört seit 1990 zur Mohn-Mediagruppe von Bertelsmann. Es verarbeitet mit tausend Mitarbeitern jährlich 105.000 Tonnen Papier zu Büchern, Zeitschriften und Katalogen. Unsichtbar, aber dennoch gewaltig wachsen die Datenberge im Hintergrund. „Manchmal lassen Verlage ein Buch nach zehn oder mehr Jahren nachdrucken – kein Problem für uns, wir greifen dafür auf ein organisiertes und strukturiertes System zurück“, berichtet Ingolf Fritzsche, Leiter Technik Team bei GGP Media. Gespeichert hat das Unternehmen die Daten bis vor kurzem in einem heterogenen Netzwerk. Die veralteten Systeme stießen allerdings an ihre Grenzen: RAID-Systeme fielen aus, das Wiederherstellen und die Suche von Aufträgen dauerte zu lange.
Unendlich viele Dateien verwalten können
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Mit dem Storage Archive Manager von Sun beherrschen wir das rasante Dateienwachstum in der Druckvorstufe, entlasten unsere Administratoren, gewährleisten hohe Verfügbarkeit und Datensicherheit. Damit hat GGP Media die Basis für heutige und künftige Geschäftsprozesse geschaffen und kann seinen Kunden optimalen Service bieten.
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— Ingolf Fritzschel, Leiter Technik Team GGP Media GmbH
Die Wahl fiel nach einem ausgiebigen Praxistest auf eine Komplettlösung von Sun mit Storage Archive Manager (SAM), Servern und Storage-Systemen. Die Testinstallation hatte der Dienstleister Bechtle IT-Systemhaus Weimar mit Unterstützung des Herstellers Sun aufgebaut. Systemtechniker Klaus Buthke von GGP erinnert sich: „Es funktionierte alles einfach so, wie wir uns das vorstellten.“ Heute deckt SAM den kompletten Archivierungs- und Verwaltungs-Workflow der Vorstufe mit allen Clients ab: Der Kunde schickt die Originaldaten, diese werden aufbereitet und in einer Auflösung von 2.540 dpi (Punkte pro Zoll) auf Druckplatten ausgegeben. Derzeit verwaltet der Speichermanager rund 18 Terabyte Rohdaten und insgesamt 68 Terabyte Archivdaten. Letztere resultieren aus einem ausgeklügelten dreistufigen Speicherverfahren.
Intelligentes Konzept sorgt für hohe Sicherheit Für die Anwender und Applikationen ist das Dateisystem unabhängig von der jeweils verwendeten Plattform komplett transparent. Das Zugangstor bildet ein zentraler Server mit SAM, der durch einen redundanten Server „hot-stand-by“ abgesichert ist. Fällt der Produktivrechner aus, kann der zweite sofort einspringen. Auch räumlich hat GGP Media ihr Sicherheitskonzept konsequent weitergeführt. In drei verschiedenen Brandabschnitten sind aktiver HSM-Server und Online-Cache, erste Kopie und redundanter HSM-Server sowie die Bandbibliothek mit der zweiten Kopie getrennt voneinander untergebracht. Ein gesondertes Backup ist nicht erforderlich, da alle Daten mindestens zweifach abgelegt sind und im Online-Cache erst nach der Kopie gelöscht werden.
Recovery der Daten in wenigen Stunden Seit SAM eingeführt ist, bleibt den Administratoren generell mehr Zeit für Innovationen, da sie sich weniger um den laufenden Betrieb kümmern müssen. So genügt es, wenn sie die Regeln im System hinterlegen, nach denen dieses die Dateien ablegen soll. Sind Erweiterungen der Hardware nötig, lassen sie sich im laufenden Betrieb vornehmen. Dafür wird übergangsweise auf redundante Ressourcen umgeschaltet, bis die neuen Komponenten installiert sind. „Wir haben das Verfahren mehrfach ausprobiert“, sagt Buthke, „und es funktionierte jedes Mal einwandfrei.“
Offen für Technologien der Zukunft Anders Mitte 2008: Damals war die Luft eher dünn, denn das Altsystem arbeitete komplett am Anschlag. Deswegen blieb den Spezialisten von Bechtle und Sun nur der Monat Juli, um SAM inklusive Hardware einzuführen und die Funktionalität zu prüfen. Getestet wurde unter echten Produktionsbedingungen, denn nicht nur das Technik Team sondern auch die komplette Produktion mussten Gewissheit haben, „dass die Lösung unter Volllast nicht doch in die Knie geht.“ Die Mitarbeiter informierten sie nur am Rande über das Projekt. Da die Performance stimmte, blieben den Anwendern die Feinarbeiten des IT-Teams im Hintergrund verborgen. Beschwerden über gestiegene Zugriffszeiten kamen lediglich aus den Reihen der Macintosh-Nutzer ab dem Betriebssystem 10.5.x, doch das Problem ließ sich mit einem zusätzlichen Tool schnell beheben. Das Team hat perfekt harmoniert |
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