FH Ansbach setzt auf Sun Java Directory Server als PortallösungAuf Basis der IDM-Lösung von Sun Microsystems hat die FH Ansbach eine ganzheitliche Portallösung aufgebaut, die jetzt beliebige Anwendungen zulässt. Diese reichen von Standardanwendungen wie online Zugriffsmöglichkeiten der Studenten auf Noten und Veranstaltungen über die Campus Card bis hin zum Identity Providing mit Shibboleth. Anforderung
LösungAls IDM-Basis wurden mehrere bereits bestehende Sun Produkte im Verbund eingesetzt. Ergänzt wurde die Lösung um eine Eigenentwicklung des Rechenzentrums der FH Ansbach (Middleware basierend auf Perl und PHP). Dazu mussten zunächst geeignete Einzellösungen ausgewählt und zu einem integralen Konstrukt zusammen geführt werden. Darüber hinaus galt es, die anzubindenden Applikationen zu integrieren und Schnittstellen anzupassen. Ergebnisse
Ausführliche Referenz„Wenn ich ein gutes Fundament habe, kann ich darauf auch ein Hochhaus setzen. Wenn ich auf Sand baue, geht das nicht.“ Reiner Schmidt, Leiter des Rechenzentrums an der Fachhochschule in Ansbach, weiß wovon er spricht. Bereits im Jahr 2001 hat die FH Ansbach im Sinne einer ganzheitlichen Strategie begonnen, ein Identity-Management-System (IDM) einzurichten. Dieses hat sie zwei Jahre später in Form eines campusweiten Directorys abge- schlossen. Mit Hilfe einer parallel aufgebauten IT-Sicherheitsinfrastruktur und Konsolidie- rungsmaßnahmen in diversen Bereichen entstand so ein stabiles IT-Fundament, das die FH Ansbach inzwischen sukzessive zu einer unter deutschen Hochschulen führenden IT-Struktur ausgebaut hat. Bei einem vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgelob- ten Wettbewerb für mehr Effizienz durch e-governance an Hochschulen konnte sich das Hochschulrechenzentrum der innovativen Fachhochschule Ende 2007 mit seiner IT-Strategie sogar unter den Top 10 platzieren. Dies ist ein enormer Wettbewerbsvorteil für eine kleine Fachhochschule mit derzeit lediglich 1.650 Studierenden in zwei Fakultäten. Um ihr Ziel, bis 2011 insgesamt 2.400 Studierende für den Standort zu begeistern, hat ihr Rechenzentrum mittlerweile eine ganze Reihe von Innovationen eingeführt, die das Leben der Studenten und der Mitarbeiter der Fachhochschule massiv vereinfachen. Ausgangsbasis: keine Verknüpfungen vorhanden
Am Anfang standen für Außenstehende nicht erkennbare Prozesse Weniger leicht zu handhaben sei damals etwas anderes gewesen, fährt er fort: „Die Akzeptanz des IDM-Projekts. Wir haben ja zunächst intern sehr viel umstrukturiert. Doch zu sehen war davon zumindest für Außenstehende lange Zeit nichts.“ Denn zunächst mussten die Geschäftsprozesse analysiert und diese IT-technisch abgebildet werden, immer mit der Philosophie im Hinterkopf „any time – any service- any device - any- where“. Zuvor mussten die Voraussetzungen geschaffen werden, um die Identitätsdaten über alle Applikationen hinweg gemeinsam zu nutzen. Ein Single-Sign-On Mechanismus musste implementiert und ein zentrales Management aller Zugriffsdaten und -rechte eingeführt werden. Um alle diese Anforderungen abzudecken, wurden alle Bereiche der IT in ein Gesamtkonzept gegossen, welches in allen Richtungen miteinander vernetzt und verknüpft wurde. Nach außen wurden die IT-Services durch eine IT-Sicher- heits-Infrastruktur abgesichert.
Ziel: Vereinfachung des Lifecycle-Managements bei nur einer Identität Solche qualitativ und quantitativ verbesserten Service-Angebote hätten sich massiv auf die Zufriedenheit der Studenten ausgewirkt, weiß Schmidt. Und nicht zuletzt habe die Verschlankung der Prozesse zu Senkungen der involvierten Kosten und so- mit zu einer gesteigerten Wirtschaftlichkeit geführt. Beispielsweise ist der Aufwand zum Entfernen der Daten eines Studenten am Ende des Studiums bei einem Campuswech- sel jetzt etwa um den Faktor zehn niedriger. „Das ist angesichts der Ambitionen der jedem Tag der Woche zu Verfügung stehen. Zudem arbeitet das Rechenzentrum daran, virtuelle Klassenräume in die Lösung zu integrieren, damit sich Studenten von zu Hause aus im Klassenraum einloggen können und, unterstützt durch Webcams, Audio- und Videosequenzen in diesem kommunizieren können. „Die Fachhochschule Ansbach bie- tet einen Studiengang an, der auf Distance Learning ausgerichtet ist“, erklärt Schmidt. „Das in diesem Zusammenhang verwendete Open-Source-E-Learning-System Ilias ist bereits im Portal integriert.“ Während diese Pläne vor allem die eigene Hochschule betreffen, ist das nächste, derzeit laufende IDM-Projekt, das Authentifizierungsverfahren Shibboleth, bundesweit angelegt. „Damit können sich im Endausbau Studenten an verschiedenen Bibliotheken in ganz Deutschland mit ihrer Kennung einloggen“, informiert Schmidt. Sobald das passiert ist, fragt Shibboleth im Home-Campus nach, ob es diesen Studenten gibt oder nicht. Die Antwort ist lediglich ja oder nein, also im Hinblick auf Datenschutzrechte unproblematisch. Für die Arbeit der Bibliotheken und natürlich auch für die Studenten ist Shibboleth eine große Erleichterung. „Für uns ist diese Anwendung ein weiterer Schritt auf dem Weg, den wir mit IDM beschreiten, um unseren Anspruch an uns selbst als Dienstleister für die FH Ansbach gerecht zu werden: Wir verwandeln uns damit vom IDM-Betreiber zum IDM-Provider.“
“
Um auch den Sun Java System Messaging Server in die SSO-Infrastruktur integrieren zu können, waren im Portal
Anpassungen nötig. Den Server selbst konnten wir ebenfalls ohne jede Unterstützung implementieren.
”
— Reiner Schmidt, Leiter des Rechenzentrums FH in Ansbach
|
Leistung und Effizienz
CoolThreads und Solaris 10 – verbesserte Auslastung ohne Einbußen bei der Stabilität.
Download the FREE BluePrint
Running Oracle databases in Solaris Containers can cut IT infrastructure and software licensing costs
| ||