Speichertechnik mit Sun StorageTek 6540 hilft Max-Planck-ForschernAm EVA wird nach den Ursprüngen der Menschheit gesucht. Verschiedene Disziplinen, zum Beispiel die Analyse von Genen, Kulturen, Sprachen und sozialen Systemen, werden am Institut zusammen geführt. Mittels archäologischer Messdaten modellieren die Wissenschaftler am Bildschirm Knochenteile und andere Fragmente aus Ausgrabungen. Für diese 3D-Modelle wird viel und sehr schneller Speicherplatz benötigt. Anforderung
LösungDas Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie entschied sich nach ausführlicher Begutachtung für eine Sun StorageTek 6540 Array. Es ist in der Lage sowohl kostengünstigen SATA-Speicher in großen Mengen als auch hoch performante Fibre-Channel Festplatten aufzunehmen. Ergebnisse
Ausführliche ReferenzDas Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (EVA) wurde im November 1997 gegründet und nahm im Frühjahr 1998 seine wissenschaftliche Arbeit auf. Anfang 1999 traf die Abteilung für Evolutionäre Genetik in Leipzig ein, die Abteilung für Humanevolution schloss sich dem Institut 2004 an. Das Institut erforscht die Geschichte der Menschheit mittels vergleichender Analysen von Genen, Kulturen, kognitiven Fähigkeiten, Sprachen und sozialen Systemen vergangener und gegenwärtiger menschlicher Populationen sowie Gruppen dem Menschen nahe verwandter Primaten. Die Zusammenführung dieser Forschungsgebiete, die Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften gleichermaßen repräsentieren, soll zu neuen Einsichten in die Geschichte, die Vielfalt und die Fähigkeiten der menschlichen Spezies führen. Auf der Suche nach der Menschheit Installation in Rekordzeit Bei der zweiten Ausschreibung traten wieder mehrere Hersteller an. Wie beim ersten Mal auch Sun, diesmal allerdings mit einem Sun StorageTek 6540 Array. Diese Speichersysteme basieren auf Technik von LSI und sind speziell für große Datenbanken und Hochleistungscomputing konzipiert. Sie setzen die neue SBOD-Technik (Switched Bunch of Disks) ein, die für maximalen Durchsatz alle Laufwerke in einem Array parallel ansteuern kann. Auch in diesem Fall ging das System von Sun als Sieger hervor. Ende 2006 wurde das neue Speichersystem geliefert und durch den Systempartner Controlware in Rekordzeit installiert. Dauerte die Implementierung des FLX280 mit Aufbau, Konfiguration und Schulungen noch knapp eine Woche, war die Installation nun nach einem Tag abgeschlossen. Schulungen waren nicht mehr nötig, denn – Vorteil der homogenen Umgebung – Gasch kannte den Umgang mit den Sun Speichersystemen schon aus eigener Erfahrung mit der FLX280. Durchsatz wie gewünscht Mit der zusätzlichen Kapazität gewann das MPI deutlich an Sicherheit und Verfügbarkeit. Nun konnten die Daten der Abteilung Humanevolution auf zwei Speichersystemen abgelegt werden, die Arrays spiegeln ihre Files hostbasiert auf das jeweils andere Gerät. Beide stehen in verschiedenen Rechenzentren auf dem Campus und sind über ein redundantes SAN mit zwei Fabrics verbunden. Auch die anderen Elemente des SAN sind redundant ausgelegt, pro Fabric sorgen drei Switches von Brocade zusammen mit den LSI Fail-Over Treibern für einen zweiten Weg zu den Informationen. Dauerbetrieb ohne Ausfälle Dabei sind die Ausfallzeiten beim MPI noch nicht einmal so streng bemessen. „Zur Not könnten wir einen Tag ohne Daten verschmerzen“, so Gasch. „Danach wird es allerdings sehr ungemütlich, weil nicht nur die wissenschaftliche Arbeit stockt sondern auch die komplette Abteilungsadministration ruht.“ Doch bislang kann davon keine Rede sein, die beiden Speichersysteme laufen ohne jedes Problem. Kein Überraschung also, wenn man Michael Gasch, der in seiner Abteilung als einziger Administrator sowohl für Server und Speicher als auch für die Anwenderbetreuung zuständig ist, nach seinem Urteil fragt: „Gut bis sehr gut“, bekommt man spontan zu hören. „Die Kombination aus Technik, Preis-Leistungsverhältnis und dem Einsatz der Firmen hat uns überzeugt.“ |
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