Leichter wachsen, einfacher verwalten: Delta Lloyd Deutschland setzt auf Sun MicrosystemsMit den Lösungen von Sun Microsystems hat Delta Lloyd nicht nur die Performance und die Benutzerfreundlichkeit innerhalb der Partnerdatenbank und im Verwaltungssystem für Restschuldversicherungen erhöht, auch die Administration hat sich vereinfacht. Damit sind die neuen Lösungen eine ideale anpassungsfähige und dabei stabile Basis für das weitere Wachstum des Finanzdienstleisters. Anforderung
LösungDie Partnerdatenbank nutzt sowohl den Sun Access Manager und die Sun Java System Message Queue, als auch Sun Java System Application Server. Das Identity Management System wird unter anderem für das Verwaltungssystem für Restschuldversicherungen eingesetzt. Ergebnisse
Ausführliche ReferenzDie Delta Lloyd Deutschland AG ist eine hundertprozentige Tochter der Delta Lloyd NV, Amster dam, und damit Teil der britischen AVIVA-Gruppe, einer der großen Fünf im euro - päischen Lebensversicherungsmarkt. Lebensversicherungen sind auch das Spezialgebiet von Delta Lloyd Deutschland. Für die Zukunft hat sich die Gesellschaft jedoch ein größeres Ziel gesetzt: Sie will einer der führenden integrierten Finanzdienstleister werden, der alle Bedürfnisse der Kunden rund um Vorsorge, Vermögen und Finanzierung aus einer Hand abdeckt. Das Produktangebot ist überarbeitet worden, die öffentliche Präsenz des Hauses verstärkt, der Vertrieb wird derzeit umgebaut. Damit Vertriebspartner jederzeit auf die von Delta Lloyd angebotenen Serviceleistungen Zugriff haben, ohne zuvor besondere Installationen durchführen zu müssen, löst die Gesellschaft nun ihre hostbasierte IBM Mainframe-Landschaft durch eine Linux-basierte Serverlandschaft mit entsprechenden Anwendungen ab. Um Vertriebsmitarbeiter und -partner flexibel in verschiedene Geschäftsprozesse integrieren und schnell und mit wenig Aufwand entsprechende Rollen und Berechtigungen im IT-System zuweisen zu können, benötigt Delta Lloyd zudem ein Identity Management-System.
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Wir sind sehr zufrieden mit der neuen
Lösung. Daher ist unsere Stoß richtung
ganz klar: Alle Systeme, die im Rahmen
der Hostablösung und danach abgelöst
werden, werden Anschluss an
Sun Identity Management und Access
Management erhalten.
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— Dr. Peter Muth, Leiter IT Lösungen bei Delta LLoyd Deutschland
Mit ausschlaggebend: Servicequalität Weil der Finanzdienstleister die Zahl der Lieferanten im Infrastrukturbereich gering halten wollte, legte er sich parallel auf die Einführung von Sun Java System Application Servern fest. Die linuxbasierte Plattform ergänzte er durch das perfekt harmonierende Sun Java System Message Queue. „Das Lizenzmodell von Sun Microsystems ist klar und damit sehr attraktiv f?r uns“, formuliert der IT-Spezialist. Der Hersteller berechnet die Gebühren auf Basis der Mitarbeiterzahl des Unternehmens. So kann Delta Lloyd Deutschland einige Jahre im Voraus sicher bestimmen, wie hoch die Lizenz- und Wartungskosten sein werden, selbst wenn das Unternehmen an der Infrastruktur Änderungen vornimmt. Delta Lloyd Deutschland führt die neue Lösung auf Intel Servern mit Linux Redhat als Betriebssystem. Redundant ausgelegte Server, die in zwei Gebäuden untergebracht sind und durch Sun Loadbalancer kontrolliert werden, stellen die Hochverfügbarkeit sicher.
Administrationsaufwand ist deutlich
zurückgegangen Die neue Software ermöglicht es, die in der IT wider gespiegelten Personalprozesse zentra - lisiert zu administrieren und Rollen schnell und flexibel zu besetzen und anzupassen. Das erleichtert die Arbeit der Administratoren beträchtlich. Auch die Benutzer profitieren von der Umstellung. Sie müssen sich bei mehreren Anwendungen nicht mehr mehrfach anmelden, sondern haben per „Single- Sign-on“-Zugang zu allen Applikationen. Die Performance des Systems hat sich als hervorragend erwiesen. „Die maximalen Antwortzeiten für die Partnerdatenbank liegen in der Regel unterhalb einer Sekunde“, freut sich IT-Spezialist Muth. Selbst bei großen Suchanfragen dauert es maximal 10 Sekunden, bis die Antwort aufgebaut ist. Die Rechtssicherheit des Unternehmens hat sich ebenfalls durch die Neueinführung verbessert. Aus Revisionsgründen muss Delta Lloyd Deutschland jederzeit in der Lage sein, Aussagen über aktuell Benutzern zugeordnete Rechte zu machen. Das ist aber nur möglich, wenn alle Rechte eines Users in allen Systemen zentra - lisiert in einer Übersicht gelistet werden und nicht mühsam durch Abfragen zusammengesucht werden müssen. IT denkt um: Von der Entwicklung zur Konfiguration Probleme bei der Einführung? Die habe es eigentlich nicht gegeben, teilt der IT-Leiter mit. Die Sun Komponenten hätten sich als sehr stabil erwiesen. Weil die Infrastruktur rund um das Sun Access Management hochverfügbar ausgelegt ist, erforderte die Einführung der von Sun Microsystems gelieferten Komponenten zwar einen hohen Konfigurationsaufwand im Netzwerkbereich. Damit die Benutzer sich anmelden können, musste der Load Balancer umkonfiguriert werden. Die größte Herausforderung dabei sei jedoch nicht die Konfiguration gewesen, sondern die Tatsache, dass sich mit der neuen Lösung die Arbeit der Entwickler vom Entwickeln zum Konfigurieren verschoben habe, führt er fort. „So waren die meisten Implementierungsprobleme nicht durch klassische. Fehler im Code bedingt, sondern durch Kon - figurationsfehler. Da funktionieren aber die klassischen Fehlersuchmethoden nicht. Und neue Suchmethoden und Vorgehensweisen müssen die IT-Mitarbeiter erst erlernen.“ Noch ist die Umstellung nicht ganz vollzogen. Denn Delta Lloyd nutzt als Partnerdatenbank eine Eigenentwicklung. Aus Zeitgründen entschieden sich die IT-Experten, bei der Umstellung zunächst die bestehenden Schnittstellen im Datenmodellbereich der alten Datenbank konstant zu lassen und andere Schnittstellen über so genannte Datenbank-Views zu realisiere n. In rund 20 Prozent der Fülle führte dieses Prozedere zu einer schlechteren Per - formance der anderen Anwendungen, die auf die Daten zugreifen. Daher müssen die Kollegen die problematischen Schnittstellen im Rahmen der Host-Ablösung durch Serviceorientierte Schnittstellen ablösen. Sukzessive möchte Delta Lloyd weitere Syste - me an den Sun Identity Manager und den Sun Access Manager anschließen. Im nächsten Schritt wird die Restschuldanwendung zusammen mit dem Briefschreibungssystem integriert. Der Anschluss an SAP ist ebenfalls geplant. Demnächst sollen auch Inkasso, Exkasso und die Provisionsverwaltung integriert werden, zeigt Muth weitere Schritte auf. „Wir sind sehr zufrieden mit der neuen Lösung. Daher ist unsere Stoßrichtung ganz klar: Alle Systeme, die im Rahmen der Hostablösung und danach abgelöst werden, werden Anschluss an Sun Identity Management und Access Management erhalten.“ |
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