Dienstleistungen

Conemis AG

Stabile Plattform beflügelt weitreichende SaaS-Ideen

Mit der Soft- und Hardware von Sun Microsystems hat Conemis ein System gefunden, das nicht nur zuverlässig arbeitet, Hochverfügbarkeit garantiert und konsequent aufeinander aufgebaut ist. Das Unternehmen profitiert auch von dem guten Support. Darüber hinaus hat die Gesellschaft dank der Verbindung zu Sun Microsystems gegenüber Kunden, die Jungunternehmen eher skeptisch begegnen, an Glaubwürdigkeit und Substanz gewonnen.

Anforderung

  • Soft- und Hardware-Basis für das SaaS-Angebot der Conemis AG.
  • Stabile, konsequent aufeinander aufgebaute, zuverlässige und durch guten Support unterstützte Lösung.

Lösung

Die Lösungen der Conemis AG laufen auf einer hochverfügbaren Infrastruktur von Sun Microsystems und werden auf Basis dieser Architektur entwickelt.

Ergebnisse

  • Komplette Hard- und Software-Landschaft auf Basis von Sun Microsystems.
  • Kostengünstige, flexible und fehlerfreie Lösung.
  • Vorteile der Hardwarevirtualisierung in puncto Geschwindigkeit und Sicherheit.

Produkte und Services

  • Sun Fire T1000 Server
  • Sun Fire X2200 M2 Server
  • Sun Fire X2100 Server
  • Sun Secure Global Desktop Software
  • Sun Java System Application Server

Ausführliche Referenz

Der Software-as-a-Service (SaaS) Markt gehört zu den wachstumsstärksten IT-Märkten. Nach einer im März 2007 heraus gegebenen Studie von Gartner betrug der Anteil von SaaS am gesamten Software Markt im Jahr 2005 fünf Prozent, 2011 soll er 25 Prozent erreichen. Er wächst jährlich um 22,1 Prozent und hat 2006 weltweit 6,3 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt. 2011 sollen es 19,3 Milliarden US-Dollar werden. Zwar ist der amerikanische SaaS- Markt dem europäischen zwölf bis 18 Monate voraus, doch eine Studie von M. West, M. Koenig (Saugatuck-Mai 2007) besagt, dass auf dem alten Kontinent die Nachfrage zeitverzögert ebenfalls steigen wird. Den Wahrheitsgehalt dieser Prognosen kann die 2006 als Spin-Off-Unternehmen des Forschungszentrums Informatik (FZI) in Karlsruhe gegründete Conemis AG nur bestätigen. Die von Dipl. Ing. Charbel Noujeim, Dipl. Wirtschaftsing. Omid Afaghi und Dr. Daniel Rolli geleitete Gesellschaft setzt traditionelle, lokal pro Rechner installierte Software in Software-as-a-Service um. Dabei arbeitet sie eng mit der Universität Karlsruhe, dem Institut für Informationswirtschaft und Management IISM und dem Forschungszentrum für Informatik zusammen. Als Komplettanbieter von SaaS-Enabling deckt das Unternehmen alle Schritte ab von der Installation und Anpassung der Software für die Datenübertragung bis hin zum Hos- ting-Konzept. Dieses besteht aus SAN-Architektur und energieeffizienten Servern. Darüber hinaus berät Conemis Kunden, die große Teile ihres SaaS-Ansatzes mit der eigenen IT-Abteilung umsetzen oder weiterentwickeln möchten.

Überzeugend: der gute Service von Sun Microsystems Das Geschäft läuft. Die Aussichten für die Auftragslage ist positiv , die Qualität, die die SaaS- Enabling-Experten liefern, auch. „Grundlage dafür ist sicher die stabile Soft- und Hardware- Basis, mit der wir inzwischen arbeiten“, betont Vorstand Charbel Noujeim. In der Gründerphase gab es in diesem Punkt noch Probleme. Damals griff die Gesellschaft vorwiegend zu Open-Source-Software als Basis für ihre Lösungen. Sie war einfach zu bekommen und darüber hinaus kostengünstig. Doch diesen Pluspunkten standen zahlreiche Minuspunkte gegenüber: Direkte Ansprechpartner fehlten und das Vertrauen der Conemis-Kunden in die Lösungen war oftmals eher gering. „Als ein Kunde genau deshalb einen Auftrag stornierte, haben wir beschlossen, uns anders zu orientieren“, erklärt Noujeim. Die damaligen Jungunternehmer sahen sich auf dem klassischen IT-Markt um und nahmen mehrere Produkte in die engere Auswahl. Allerdings seien sie als Start-Up von dem Großteil der Marktteilnehmer nicht wie ein ernstzunehmender Geschäftspartner behandelt worden, bedauert der Vorstand. Daher war die Entscheidung vergleichsweise einfach. Das Team wählte die Produkte des Herstellers, der sie gut, schnell, freundlich und zuverlässig bedient hatte: Sun Microsystems.

Waren es anfangs nur Einzellösungen, die Conemis von dem kalifornischen IT-Unternehmen bezog, wurde daraus nach und nach eine komplette IT-Landschaft. Inzwischen arbeitet die Gesellschaft mit Sun SPARC Enterprise T1000 Servern sowie x86 Servern von Sun Microsystems. Auch Sun Secure Global Desktop und Sun Java System Application Server mit dem Betriebssystem Sun Solaris sind installiert, ebenso wie PostgreSQL. „Die Technologie von Sun Microsystems hat uns binnen kürzester Zeit auf ein wettbewerbsfähiges Funktionsniveau gehievt. Die Lösungen gehören zu den besten Technologien der Welt. Sie sind konsequent aufeinander aufgebaut und zuverlässig, und der Support ist hervorragend“, bestätigt Noujeim. Für das Start-Up habe sich die Wahl des Hard- und Software-Lieferanten zudem zu einem großen Marktvorteil entwickelt, fährt er fort. „Conemis ist neu, die Kunden kennen uns nicht. Wenn wir sagen, dass die von uns konzipierte Lösung auf Systemen von Sun basiert, haben sie wesentlich mehr Vertrauen, als wenn wir ihnen nur Open-Source-Lösungen anbieten.“

Lösungen entstehen
Das Herzstück auf der Software-Seite des jungen Unternehmens ist der Sun Secure Global Desktop. Er bildet die Schnittstel- le zwischen dem Benutzer und der von diesem entfernt ausgeführten Anwendung und ermöglicht es dabei, von verschiedenen Betriebssystemen auf verschiedene Betriebssysteme zuzugreifen. „Auf Basis des Sun Secure Global Desktop kann man zum Beispiel Windows-Software gekoppelt mit einem Linux-Betriebssystem nutzen“, erzählt Noujeim. Die Daten werden komprimiert und verschlüsselt übertragenen und erreichen dabei eine Übertragungsrate von zehn kByte pro Sekunde. So wird die Verbindung nicht kontinuierlich belastet. Zudem lassen sich mit Hilfe von Icons Anwendungen automatisch starten. Auch Single Sign-On ist dank der Lösung möglich. Der Anwender gibt nur einmal sein Passwort ein und kann dann auf alle Applikationen zugreifen. „Weil unsere Kunden von außen direkt auf unser Intranet zugreifen, müssen unsere Plattformen natürlich hochverfügbar aufgestellt und besonders geschützt werden“, erläutert der IT-Spezialist. Daher ist das Conemis-System in zwei verschiedenen Rechenzentren redundant stationiert. Zudem vertraut die Gesellschaft auf Solaris Trusted Extensions, einer Multilevel Security für Solaris, die es möglich macht, Systemprozesse effektiv voneinander zu trennen. Auf Grundlage dieser Technologiebasis hat das ehrgeizige Team aus Karlsruhe inzwischen mehrere eigene Lösungen erarbeitet. Das eigene SaaS-Angebot browserhive.net online wird derzeit von Testkunden erprobt und soll demnächst online gehen. Als Onlineplattform versammelt browserhive.net online alle gängigen Browser und ermög- licht es ihren Nutzern, die Darstellung von Websites oder webbasiert entstehenden Applikationen gleichzeitig auf allen gängigen Browsern und verschiedenen Betriebssystemen zu testen. Auch die Darstellung in verschiedenen Auflösungen oder Farbtiefen ist testbar. Als mögliche Kunden sieht Vorstand Noujeim „vorwiegend Unternehmen, die für sich oder andere Webanwendungen oder -seiten entwerfen und entwickeln. Schon jetzt bitten die Testkunden darum, ihre Pilotinstallationen behalten zu dürfen“, freut er sich.


Die Technologie von Sun hat uns binnen kürzester Zeit ein wettbewerbsfähiges Funktionsniveau geliefert. Die Lösungen gehören zu den besten Technologien der Welt. Sie sind konsequent aufeinander aufgebaut und zuverlässig, und der Support ist hervorragend.
— Dipl. Ing. Charbel Noujeim, Vorstand der Conemis AG

Weltweiter Vertrieb vorgesehen
Ein weiteres Produkt ist das Conemis Analytics Tool (CAT), eine Lösung, die Conemis- Partner bei der Entwicklung, im Marketing und beim Vertrieb unterstützt. CAT sammelt diverse Daten über die Nutzung von SaaS und generiert daraus graphische und tabellarische Darstellungen. Damit können Un- ternehmen unter anderem ihre Infrastruktur und Auslastung überwachen sowie das Nutzerverhalten auf ihrer Software kennenlernen und analysieren. „Wenn ein Soft- ware-Entwickler zum Beispiel eine Demo-CD verschickt, weiß er nicht, wie lange oder ob sie überhaupt benutzt wurden. Mit SaaS und CAT kann er die Zeit des Zugriffs, die Aktivitäten der Anwender und viel mehr nachvollziehen“, erklärt Noujeim. „Das ist ein großer Marketingvorteil.“ Stolz ist er auch auf Hystrix, einen von Conemis entwickelten zustandslosen Hypervisor, der zwischen Hardware und virtueller Hardware vermittelt. Er ist ebenfalls auf Hardware von Sun Microsystems installiert und gaukelt auf dieser physischen Basis virtuellen Maschinen vor, dass sie alleine auf der Hardware laufen. Infolgedessen müssen die virtuellen Maschinen nicht extra angepasst werden und sind daher einfacher zu handhaben. Auch können sie problemlos auf andere Hardware verlegt werden. „Wir produzieren ja tagtäglich viele virtuelle Maschinen, damit unsere verschiedenen Kun- den darauf zugreifen können“, informiert der Unternehmer. „Hystrix hilft uns dabei, diese Maschinen zu managen.“ Das Prinzip von Hystrix ähnelt dem VMware ESX Server, „aber unsere Lösung läuft auf einer deutlich günstigeren Open-Source-Basis mit Linux- Kernel mit “Kernel-based Virtual Machine“ (KVM) und dazugehörigen Userspace-Tools für die Anbindung an das Storage-System“, fügt er hinzu. Ebenso wie die Anwendungsserver ist auch Hystrix zustandslos, verfügt über keinerlei Konfiguration, wird ausschließlich von außen gesteuert und über das Netz gebootet. Damit fallen mögliche Fehlerquellen aus. Nicht zuletzt zeigt sich die Lösung als äußerst flexibel, was die Zuordnung des Gastsystems zur physischen Maschine angeht und schöpft dabei die Vorteile der Hardwarevirtualisierung in puncto Geschwindigkeit und Sicherheit voll aus. Während SaaS Enablement eher für den deutschen Markt gedacht ist, kann sich der Vorstand von Conemis durchaus vorstellen, Hystrix und auch browserhive.net online nach Abschluss der Entwicklungsarbeit weltweit zu vertreiben. Dass das Unternehmen dabei ihrer nun eingeführten Plattform von Sun Microsystems treu bleiben wird, ist selbstverständlich. „Natürlich werden wir auch andere Produkte nutzen, doch unsere auf Sun Microsystems basierende Grundarchitektur bleibt auf jeden Fall“, lacht Noujeim. „Die hat uns nicht nur schnell auf Wettbewerbsniveau gebracht, sondern wir sind auch 100% zufrieden mit dem „Start-Up Essentials“-Programm von Sun Microsystems.“

GlassFish-Webinar
Nehmen Sie an der Webpräsentation teil.
Download the FREE White Paper
Download the FREE White Paper
Sun open storage solutions - read about the key technology innovations plus the cost and management benefits they generate.