Forschung und Lehre

CAD/CAM Arbeitskreis Baden-Württemberg

Mit Ultra 20 lehren Baden- Württembergs Hochschulen besser 

Pro Semester zählt allein die Einrichtung Karlsruhe mehrere hundert Nutzer. Feierabend nach Vorlesungsschluss kennen die Midrange- und High-End-Computer von Sun Microsystems ebenfalls nicht. Vielmehr arbeiten die Studenten rund um die Uhr an den Geräten. "Abends ist Hochbetrieb am Standort Karlsruhe", betont der Dozent. Jedem Pizza Service in Karlsruhe sei die Adresse CAD/CAM-Raum ein Begriff und gegen Ende des Semesters schlage so mancher sein Nachtlager neben dem Rechner auf. "Summa summarum werden alle neu beschafften Geräte im Land im Laufe ihrer auf fünf Jahre veranschlagten Betriebsdauer mehr als 20.000 Nutzer gesehen haben." Die neue Lösung der Hochschulen in Baden-Württemberg ist vom Preis-Leistungsverhältnis her die optimale Wahl. Performance, Skalierbarkeit, die Verbreitung in Baden-Württemberg und nicht zuletzt der Standort und die Qualität des Wartungspartners sprechen für die gewählten Plattformen. Die damit ausgestatteten CAD/CAM-Center sind somit für die avisierte Betriebsdauer von rund fünf Jahren perfekt gerüstet.

Anforderung

  • Leistungsfähige Hardware für sämtliche CAD/CAM-Zentren der Hochschulen in Baden-Württemberg
  • Dabei handelt es sich um High-End- und Midrange Ultra 20 - Workstations sowie Server und Storage-Systeme.  

Lösung

Die gelieferte Architektur bedient alle Erfordernisse in Bezug auf Rechnen und Grafikleistung, sowie Administration der Arbeitsplätze. 

Ergebnisse

  • Schnelle und einfache Installation aller Systeme.
  • Flexible Nutzung der Geräte.
  • Geringer administrativer Aufwand.
  • Belastbare und leistungsfähige Architektur.
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Skalierbarkeit der Produkte.

Produkte und Services

  • Sun Fire X4100 Server
  • Workstations

Ausführliche Referenz

„Wenn unsere Studenten die Wahl haben, setzen sie sich lieber vor die neuen CAD/CAM-Rechner“, schmunzelt Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Hoheisel, Dekan der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft angesichts der unterschiedlichen Nutzerfrequenz in den beiden CAD/CAM-R?umen der Hochschule. Einer der beiden Räume ist momentan leer. Au?er großen Rechnern, wuchtigen Monitoren, Tastaturen, Tischen und Stühlen ist nichts und niemand zu sehen. Im zweiten Raum hingegen werkeln ein Dutzend Studenten an elegant gestylten CAD-/CAM Plattformen. „Nun, nach sechs Jahren und 22.000 Betriebsstunden haben unsere alten Workstations doch einiges geleistet“, nimmt Hoheisel die betagten Kisten in Schutz. Doch damit seien sie allmählich reif für den Austausch gewesen, so dass der CAD/CAM-Arbeitskreis Baden-Württemberg unter Leitung der Hochschule Karlsruhe im Juli 2005 eine Ausschreibung für die neue Ausstattung sämtlicher CAD/CAM-Zentren der Hochschulen des Landes Baden-Württemberg auslobte. Alle fünf bis sechs Jahre ist solch ein Beschaffungsvorhaben angesagt. Seit Gründung des CAD/CAM-Arbeitskreises waren es bisher insgesamt fünf. Und wer präsentiert diesmal das überzeugendste Konzept?

Nur sechs von 44 Interessenten gaben ein Angebot ab
Ja, diesmal habe der Arbeitskreis aufgrund der hohen Auftragssumme europaweit statt wie bisher bundesweit ausschreiben müssen, erzählt der Dekan. Dementsprechend bunt war das neue Ergebnis: 44 Unternehmen bekundeten bis September, dass sie an der Ausschreibung teilnehmen wollten. Am Ende blieb lediglich ein halbes Dutzend Anbieter im Rennen, die überhaupt die CAD/CAM-Fachräume mit Rechnern ausstatten konnten. Schließlich muss die von ihnen angebotene Hardware mehr leisten können, als gängige Büro-Plattformen. Auf ihr laufen unter anderem die Programme Pro/Engineer, Catia oder Ansys. Mit CFX errechnen die Studenten Strömungssimulationen, mit Geomatix erstellen sie Karten. Jede Hochschule in Baden-Württemberg nutzt ein individuelles Portfolio an Applikationen, die Rechner müssen hingegen allen genügen.

Pro Semester zählt allein die Einrichtung Karlsruhe mehrere hundert Nutzer. Im Sommersemester sind es weniger, im Wintersemester mehr, da hier die Grundlagenkurse angeboten werden, die jeder Hochschulabsolvent der Fachbereiche Naturwissenschaften, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwissenschaften, Maschinenbau und diverser anderer Studiengänge durchlaufen muss. Feierabend nach Vorlesungsschluss kennen die Midrange- und High-End- Computer von Sun Microsystems ebenfalls nicht. Vielmehr arbeiten die Studenten rund um die Uhr an den Geräten. „Abends ist Hochbetrieb am Standort Karlsruhe“, betont der Dozent. Jedem Pizza Service in Karlsruhe sei die Adresse CAD/CAM-Raum ein Begriff und gegen Ende des Semesters schlage so mancher sein Nachtlager neben dem Rechner auf. „Summa summarum werden alle neu beschafften Geräte im Land im Laufe ihrer auf fünf Jahre veranschlagten Betriebsdauer mehr als 20.000 Nutzer gesehen haben.“


Die von Sun Microsystems angebotenen Maschinen sind deutlich leistungsfähiger als die des Mitbewerbs.
— Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Hoheisel, Dekan der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft

Dass sich die LBBW für Technologie von Sun entschied, liegt nicht nur an den Vorzügen des CMT-Konzepts, sondern auch an positiven Erfahrungen mit dem IT-Dienstleister. Über die Jahre hat die Landesbank außerdem intern fundiertes Wissen in Sachen Sun aufgebaut, beispielsweise hinsichtlich der Installationsprozesse. Die Verantwortlichen versprachen sich auf dieser Basis eine einfache, schnelle Migration. Und nicht zuletzt konnte das Betriebssystem Solaris, das bereits seit Anfang der 80er Jahre stetig weiterentwickelt wird, gegenüber anderen UNIX-Derivaten punkten. So hat es hinsichtlich CMT zahlreiche sinnvolle Erweiterungen erfahren, beispielsweise mit kernelübergreifendem Load-Balancing. In den Servern stecken UltraSPARC Prozessoren, welche mit jeweils acht Kernen auf einem Stück Silizium arbeiten, die wiederum mehrere Threads abdecken. Der UltraSPARC T1 Prozessor bringt es so insgesamt auf 32, der neuere T2 schon auf 64 parallele, logisch voneinander getrennte Verarbeitungsvorgänge.

Sieg nach Punkten: Sun Ultra 20 High-End Workstations
Dementsprechend belastbar und leistungsfähig musste die von den Bewerbern vorgeschlagene Architektur sein. Erst an zweiter Stelle stand als Entscheidungskriterium der Preis. So ging als Sieger aus der Ausschreibung nicht der billigste Anbieter hervor, „sondern der mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis “, informiert Hoheisel. Sein Name: Sun Microsystems. Dies ergab eine akribisch durchgeführte Nutzwertanalyse, in der die einzelnen Entscheidungskriterien mit Punkten bewertet worden waren. Sie wurden schließlich addiert, das Ergebnis in Bezug zu den Kosten des Angebots gesetzt. Eine Vorgehensweise, die schließlich zu einem eindeutigen Ergebnis geführt hatte, dokumentiert der CAD/CAM-Profi: „Die von Sun Microsystems angebotenen Maschinen sind deutlich leistungsfähiger als die des Mitbewerbs. Für die letztlich ausgewählten Produkte sprachen unter anderem deren Performance, die Skalierbarkeit, die Verbreitung in Baden- Württemberg und nicht zuletzt die Qualität des Vertragspartners und Dienstleisters circular Informationssysteme GmbH.“ Dieser war der direkte Ansprechpartner für die einzelnen Hochschulstandorte und koordinierte nach der Bestellung Anfang 2006 nicht nur individuelle Anforderungen, Logistik und die jeweiligen Service-Ansprechpartner für die einzelnen Hochschulen. Er organisierte auch die Auslieferung der Server und Bildschirme sowie von Fremd-Komponenten. Dazu gehören etwa Drucker oder Beamer. Circular steuerte das zentrale Rollout und regelte die Abrechnung nach den Vorgaben des Kunden

Im Februar 2006 wurde das erste Los des Auftrags vereinbarungsgemäß ausgeliefert: 312 Sun Ultra 20 High-End Workstations mit AMD Opteron CPUs und High-End Nvidia 3D-Grafikkarten. Die angebotene Hardware ist zertifiziert für Betriebssysteme von Microsoft, eine Tatsache, die mögliche Serviceprobleme von vornherein ausschließt und die flexible Nutzung der Geräte erleichtert. So ging die Installation problemlos vonstatten, „wenn man davon absieht, dass wir die nicht in der Ausschreibung inbegriffenen veralteten Steckerverbindungen der Tastaturen mit den neuen Geräten in Einklang bringen mussten“, schmunzelt CAD/CAM-Profi Hoheisel. Sämtliche Geräte sind in das zentrale Netzwerk der Hochschulrechenzentren eingebunden, so dass jeder Student seine Daten vom Fileserver auch im CAD/CAM-Raum an seinem Arbeitsplatz abrufen kann.

Gute Rechner = zufriedene Studenten
Auf diese erste Bestellrunde folgte ganz schnell die zweite – 209 Midrange-Maschinen, die der grundsätzlichen CAD-Ausbildung dienen sollen, sowie weitere fünf High-End- Workstations. Die Midrange-Workstations basieren ebenfalls auf Sun Ultra 20, jedoch mit einer etwas geringeren Prozessor- und Grafikleistung. Dazu kommen insgesamt neun SunFire X4100 Server mit AMD Opteron CPUs sowie jeweils ein Sun StorEdge 3320 Storagesystem mit 1,75 TB Speicherplatz.

Die Architektur der einzelnen Standorte ist ähnlich aufgebaut. Nur die Stückzahlen der gelieferten Arbeitsplatzsysteme differieren. Diese Tatsache habe das Rollout sehr vereinfacht, freut sich der Dekan. Nach der einmaligen Erstellung des System-Images konnten alle Systeme schnell und einfach installiert werden. „Wir haben relativ wenig Personal in den CAD/CAM-Laboratorien“, beschreibt er das Problem der Hochschulen. Da müsse alles so aufgebaut sein, dass der administrative Aufwand so gering wie irgend möglich sei. Für Fragen, bei denen Support von Dritten benötigt wird, sichert Dienstleister circular dank eines auf fünf Jahre ausgelegten Servicevertrags weitergehende Hilfe zu.

„Das Ziel dieser Bestellrunde ist es gewesen, die Qualität der Ausbildung zu steigern“, konstatiert Hoheisel. Hatten sich früher je zwei Personen in den Unterrichtsstunden einen Bildschirm geteilt, steht jetzt jedem ein Arbeitsplatz zu Verfügung. Dementsprechend gestiegen ist die Anzahl der Studien-, Projektund Laborarbeiten. Und, sind die Studenten nun zufrieden? „Tja“, scherzt der Professor, „die Zufriedenheit der Studenten steigt proportional mit der neuen Architektur.“

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