Energieversorger

Ansmann AG

Mit hochverfügbarer Sun Technologie steuert ANSMANN sein Unternehmen weltweit von Deutschland aus

In diesem beachtenswerten Projekt hat die ANSMANN AG gezeigt, wie ein mittelständisches Unternehmen hochleistungsfähige IT-Systeme und -Methoden einsetzt und gleichzeitig signifikante Kosteneinsparungen erreicht.

Anforderung

  • Aufbau einer hochverfügbaren, weltweit einsetzbaren IT-Systemstruktur.
  • Austausch der bisher genutzten proprietären Exchange- und Office-Anwendungen durch offene Software.

Lösung

Implementierung einer Sun Fire Server Architektur mit Sun Ray Ultra-Thin Clients als Arbeitsplatzstationen mit schneller und sicherer Zugangslegitimation über persönliche Smartcards. Einsatz des Sun Java Enterprise System als System-Management-Software und der Sun Java Communication Suite als E-Mail- und Kalender-Groupware. Das Archivsystem basiert auf der Software Sun StorageTek SAM-FS und wird auf einem hochverfügbaren Cluster unter dem Betriebssystem Sun Solaris mit einer Bandbibliothek Sun StorageTek L1400 betrieben. Integration von StarOffice als Bürosoftware. Verwendung des Sun Identity Manager für die Authentifizierungs- und Autorisierungsprozesse aller Unternehmensapplikationen.

Ergebnisse

  • IT-Systemstruktur mit zentraler Steuerungsmöglichkeit.
  • Erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen, ist wirtschaftlich und skalierbar.

Produkte und Services

  • Solaris 10 11/06
  • Java Enterprise System
  • Sun Java Communications Suite
  • Calendar Server
  • Portal Server
  • Application Server, Standard Edition
  • Sun Identity Manager 8.1
  • Access Manager
  • Sun Ray Server Software
  • Sun Secure Global Desktop Software
  • StarOffice
  • StarSuite

Ausführliche Referenz

Was früher als Quadratur des Kreises in der Informationstechnologie galt, hat die ANSMANN AG in gut einem Jahr realisiert: eine hochverfügbare IT für den Einsatz in verschiedenen Ländern aufzubauen, die zentral von Deutschland aus gesteuert wird, höchste Sicherheits- anforderungen erfüllt und zudem weniger Kosten verursacht als die in der Vergangenheit eingesetzten Systeme.
Die von Edgar Ansmann 1991 gegründete Firma hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem weltweit agierenden Unternehmen auf dem Feld der mobilen Energieversorgung entwickelt. Zur Produktpalette gehören unter anderem Akkumulatoren und Batterien, mobiles Licht sowie Lösungen zur Lade- und Stromversorgungstechnik für Konsum- und Industrieanwen- dungen. Die steile Wachstumskurve macht besonders im IT-Bereich eine zeitgemäße Infra- struktur erforderlich, um den Marktveränderungen auch zukünftig in kürzester Zeit gerecht werden zu können.

Stabilität und Wirtschaftlichkeit sind die Ziele
Als Jörg Mauz als Leiter Leiter IT & Organisation zu ANSMANN kam, bestand die IT-Land- schaft aus einem historisch gewachsenen Systemverbund verschiedener Hard- und Software- Hersteller mit zudem sehr unterschiedlichen Supportvereinbarungen. Mauz entwickelte ein Konzept mit dem Ziel, eine professionelle IT-Architektur zu gestalten, die sich durch Stabilität, Wirtschaftlichkeit und Bedienungsfreundlichkeit auszeichnet. Ein neues System sollte die uneingeschränkte Skalierbarkeit von Hard- und Software ermöglichen. Bisher genutzte kostenintensive proprietäre Software sollte durch stabile Systemsoftware, ergänzt mit offener Software, ersetzt werden. Im gleichen Zuge war es vorgesehen, die bis dato ein- gesetzten Office- und Exchange-Komponenten durch kostengünstige Software zu ersetzen. Die Vorgabe leichter Systembedienung zielte einerseits auf eine hohe Akzeptanz bei den Anwendern und andererseits auf eine Reduzierung der Kosten für Schulungen und Einarbei- tungen. Gesucht war ein Computerhersteller, der die Systeme in jedem Land zuverlässig mit den erforderlichen Service Level Agreements betreut.

Sun Ray Ultra-Thin Clients erweisen sich als Schlüssellösung
Aus den Erfahrungen vorhergehender Projekte wusste Mauz die Suche nach einem geeig- neten Lieferanten auf wenige Hersteller einzuschränken. Zu der Auswahl gehörte auch Sun Microsystems. Bereits nach wenigen Gesprächen zeichnete sich Sun als der für ANSMANN am besten geeignete IT-Partner ab: „Das durchgängige Hard- und Software-Konzept hat uns von Anfang an begeistert“, erläutert Mauz die Entscheidung. Die Lösung von Sun basiert auf einer Server Architektur mit Sun Ray Ultra-Thin Clients als Arbeitsplatzstationen. Für die Thin Clients vom Typ Sun Ray spricht eine Reihe von Vorteilen. Nach der Anmeldung eines Anwen- ders durch das Einstecken seiner persönlichen Smartcard und Eingabe des Passworts bezieht die Sun Ray ihre Programme und Daten je nach angemeldetem Bediener direkt von zentra- len Servern im Rechenzentrum. Dadurch sind viele Sicherheitsanforderungen von vornherein erfüllt. Der größte Pluspunkt der Sun Rays ist eine Beschleunigung des Arbeitsflusses: Ein Mitarbeiter kann sich an jeder beliebigen Sun Ray im Unternehmen anmelden und sofort an seinen laufenden Aufgaben weiterarbeiten, mit denen er vorher möglicherweise an einer anderen Station aufgehört hat. Im Logistikbereich arbeiten oft mehrere Mitarbeiter im häufigen Wechsel an einem Arbeitsplatz. Bisher kostete jedes An- und Abmelden sowie das Aufrufen der Programme und Dateien wertvolle Arbeitszeit. Jetzt erfolgt ein Benutzerwech- sel im Handumdrehen.

Reduktion auf das Wesentliche
Im Gegensatz zu herkömmlichen PCs oder Workstations enthalten Sun Rays keine überdimensionierte Elektronik und Festplatten mehr, die ständiger Kühlung durch rauschende Lüfter bedürfen. Was von den Anwendern beim Arbeiten als angenehm ruhig wahrgenommen wird, ist für Ökonomen ein überzeugendes Argument für Budgetkontrolle: Wo keine Festplatte mehr rotiert, kann auch kein Harddisk-Crash mit Ausfallzeiten und Folgekosten entstehen. Durch die Thin Client Architektur benötigt ANSMANN an den internationalen Standorten keine IT-Mitarbeiter mehr. Alle dortigen Systeme werden von Assamstadt aus administriert. Das Unternehmen verwendet eine international einheitliche Infrastruktur, die das Ausrollen von Systemen unabhängig von der Benutzeranzahl ohne zusätzliche Kosten für Deployment-Werkzeuge gewähr- leistet. Für Mauz ist das Besondere dieses „Install once - Run and print anywhere“ die automatische Einbindung der Druckeransteuerung in jedem Land. In der Vergangenheit war es notwendig, dass IT-Mitarbeiter bei Ausfall einer herkömmlichen Workstation die Reparatur durchführen oder den individuellen von Geschäftsdokumenten mit anderen Unternehmen gesichert. Nützliche Zusätze, wie etwa StarDict, erlauben schnelle Sprachübersetzungen zwischen vielen Sprachen besonders hilfreich zwischen Deutsch, Englisch und Chinesisch.

Ein Paradigmenwechsel fand auch bei der Wahl einer neuen Groupware statt. Die mit hohen Lizenzkosten verbundene Exchange-Anwendung war für das moderne Techno- logieunternehmen nicht mehr zeitgemäß. „Das Sun Java Enterprise System mit dem integrierten Mail- und Kalender-Server hat sich für uns als beste Lösung erwiesen“, erklärt Mauz den Wechsel, „die Ersparnis allein in diesem Bereich ist erheblich.“ Das Sun Java Enterprise System enthält rund 40 für das Management der System- Infrastruktur wichtige Komponenten. Dazu gehören Cluster Server, Portal Server, Application Server, Directory Server und weitere Module. Die Implementierung in der Zentrale erfolgte zusammen mit dem Sun Lösungspartner CCF. In Eigenregie hat das Team um Mauz die in Hong Kong, England, Macao, Italien, Frankreich und im Baltikum verteilten Mail-Systeme installiert. Ebenfalls in Eigenregie erfolgt die software-seitige Betreuung aller Systeme.


Nach ausgiebigen Tests haben wir erkannt, unsere IT mit dem Sun Java Enterprise System auf höchstes professionelles Niveau heben zu können. Aus diesem Grund haben wir uns für den konsequenten Einsatz von Sun Produkten entschieden.
— Jörg Mauz, Leiter IT & Organisation ANSMANN AG

Für die sichere Verwaltung von Authentifizierung und Autorisierung der Mitarbeiter zu den Anwendungsbereichen wie SAP, Legacy-ERP-Programme, Intranet-Portal, Remote-Zugang, Telefonanlagen und Dokumentenmanagement ist der Sun Identity Manager im Einsatz. Er ist die Steuerzentrale aller Profile, Rechte und Kennwörter im Unternehmen. Der Sun Access Manager sorgt für ein Zeit sparendes Single-Sign-On der Mitarbeiter. Sun Lösungspartner KOGIT lieferte das Know-how bei der Einrichtung. Auch in diesem Bereich konnte der administrative Aufwand gesenkt werden. Durch ein striktes Rollenmanagement liegt die inhaltliche Verantwortung für das Identity Management jetzt dort, wo es vom Arbeitsablauf her sinnvoll ist: in den einzelnen Abteilungen. Die Implementierung dauerte vom Beginn der ersten Gespräche bis zum Going Live nur zehn Wochen. IDM-Spezialisten schätzen diese kurze Zeitspanne als rekordverdächtig ein.

Performance wie sie im Buche steht Weltweit setzt ANSMANN Sun Fire Server und das Betriebssystem Solaris 10 ein. Die Systeme erweisen sich in der Praxis als äußerst stabil: „In der gesamten Laufzeit gab es bisher keinen einzigen ungeplanten Systemstillstand bei uns“, berichtet Mauz erfreut. Die hohe Leistungsfähigkeit belegen die Antwortzeiten bei SAP-Anwendungen, die im Dialog nur wenige Zehntel Sekunden betragen. „Aufgrund der offenen Architektur und der durchgängigen Dokumentation entwickeln wir individuelle Softwarekomponenten selbst und integriereren sie nahtlos in die diversen Lösungen. Das erlaubt uns, die eingesetzten Systeme genau an die indivi- duellen Bedürfnisse der einzelnen Benutzer und Landesgesellschaften anpassen zu können. Für unser Unternehmen hat sich die Entscheidung für Sun Microsystems in technischer wie auch wirtschaftlicher Hinsicht als goldrichtig herausgestellt. Den Break-Even-Point der Investition haben wir bereits weit vor dem geplanten Zeitpunkt erreicht“, zieht Mauz das Resümee.

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